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Sascha Lewandowski beerbt Norbert Düwel beim 1. FC Union Berlin

Nach nur fünf Spieltagen hat die 2. Bundesliga ihre erste Trainerentlassung. Am Montag gab der 1. FC Union Berlin die Trennung von Norbert Düwel bekannt, unter dessen Regie die Eisernen an den ersten Spieltagen sieglos geblieben sind und trotz einiger namhafter Verstärkungen nur vier Punkte eingefahren haben. Zudem ereilte Union genau wie im Vorjahr das Aus in der ersten Runde des DFB-Pokals, diesmal bei Viktoria Köln (1:2), was ebenfalls zur der Entscheidung beigetragen haben dürfte, auf dem Trainerposten einen Neuanfang zu machen.

Am heutigen Mittwoch stellt der 1. FC Union nun ab 11.30 Uhr im Rahmen einer Pressekonferenz bereits den Düwel-Nachfolger vor, nachdem zwei Tage lang die bisherigen Co-Trainer Sebastian Bönig und Andre Hofschneider die Einheiten leiteten. Zum Namen des neuen Trainers hat sich von Seiten des Vereins bisher noch niemand geäußert, doch ist bereits am Montag durchgesickert, dass Sascha Lewandowski vor einem Engagement an der Alten Försterei stehen soll.

Der 43 Jahre alte Fußball-Lehrer war im Profibereich bislang Chef- und Interimscoach bei Bayer Leverkusen, seit Sommer 2014 aber nur noch im Nachwuchsbereich des Werksvereins tätig. Nun will Lewandowski offenbar erstmals außerhalb von Leverkusen die große Fußball-Bühne betreten und versuchen, den 1. FC Union nach dem Fehlstart in die Spur zu bringen.

Dem Vernehmen nach erhält Lewandowski, der im zurückliegenden Sommer auch als Kandidat beim FC Schalke 04 und bei Eintracht Frankfurt gehandelt worden ist, einen Vertrag über zwei Jahre. Noch offen ist, ob sein Wunsch, den aktuellen U19-Trainer von Bayer Leverkusen, Peter Hyballa, als Assistenten mitzubringen erfüllt wird. Ebenfalls unklar ist noch, ob Lewandowski weiterhin mit Bönig und Hofschneider arbeiten wird oder ob für das Duo oder einen der beiden ein neues Tätigkeitsfeld gefunden werden muss.

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