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Rückschlag gegen Fürth – Union Berlin hadert mit dem Schiedsrichter

Nach den beiden Siegen gegen den SV Sadhausen (3:1) und beim VfR Aalen (2:1), mit denen der Sprung weg von den Abstiegsplätzen gelungen ist, musste der 1. FC Union Berlin am gestrigen Freitag wieder einen Rückschlag wegstecken. Gegen die SpVgg Greuther Fürth verloren die Eisernen vor eigenem Publikum mit 0:1 und könnte dadurch am Ende des Spieltages wieder ganz nahe an die Abstiegsplätze heranrücken.

Trainer Norbert Düwel wertete die Niederlage zwar nicht als Rückschlag und kündigte weiterhin harte Arbeit an, doch zufrieden fiel sein Fazit natürlich auch nicht aus: „Der frühe Rückstand ist uns zum dritten Mal in Folge passiert. Dabei haben wir geschlafen, denn eigentlich war die Zuteilung klar. Fürth konnte im Anschluss kompakt verteidigen. Uns war klar, dass es kein Spaziergang werden würde, das 0:1 hat es nicht leichter gemacht. In den entscheidenden Phasen hat bei uns die Überzeugung gefehlt. Es war eine bittere Geschichte für uns.“

Grundsätzlich war Düwel mit der Leistung seiner Mannschaft aber durchaus einverstanden und richtete seine Kritik nach Abpfiff vor allem in Richtung Schiedsrichter Martin Thomsen: „Doch es lag nicht an unserer Leistung, heute hat ein ordentlicher Schiedsrichter gefehlt.“ Verärgert war Düwel vor allem über die rote Karte für Sören Brandy, der in der vierten Minute der Nachspielzeit nach einem Frustfoul an Stephan Schröck indes durchaus gerechtfertigt vom Platz musste.

Für den 1. FC Union wartet nun vor der Länderspielpause die schwere Aufgabe beim noch ungeschlagenen Tabellenführer FC Ingolstadt, ehe nach der zweiwöchigen Pause die Wochen der Wahrheit wartet, wenn es nacheinander gegen den TSV 1860 München, zu Erzgebirge Aue und gegen den FSV Frankfurt, also gegen drei aktuelle Konkurrenten im hinteren Bereich der Tabelle geht.

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