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Robert Schäfer tritt zurück – TSV 1860 München sucht nach neuem Geschäftsführer

Was sich schon in den vergangenen Wochen angedeutet hat, ist seit Freitagabend perfekt. Nach „intensiven Gesprächen“ mit der Vereinsführung des TSV 1860 München entschloss sich Geschäftsführer Robert Schäfer seinen Rücktritt anzubieten. Diesem Wunsch hat der Verein entsprochen, womit Schäfer mit diesem Schritt nur seiner Entlassung zuvorgekommen sein dürfte.

Denn dass Schäfer gerade Investor Hasan Ismaik spätestens seit der Vertragsverlängerung mit dem mittlerweile entlassenen Alexander Schmidt im Frühjhar ein Dorn im Auge war, gilt als offenes Geheimnis. Und weil der neue Präsident Gerhard Mayrhofer großen Wert auf eine Kooperation mit dem jordanischen Geldgeber legt, war der Abschied Schäfers nur eine Frage der Zeit.

Schäfer selbst begründete seine Demission dann auch damit, dem Klub künftig eine völlig unbeastete Zusammenarbeit mit Ismaik zu ermöglichen: „Ich möchte einem Neuanfang in der Zusammenarbeit mit unserem Gesellschafter Hasan Ismaik nicht im Weg stehen. Deshalb habe ich dem Präsidium das Angebot gemacht, mich zum Wohl des TSV 1860 München zurückzuziehen.“

Präsident Mayrhofer, der sich für Schäfers Arbeit bedankte, kündigte bei der Bekanntgabe der Personalie an, sich sofort um einen Nachfolger kümmern zu wollen: „Natürlich wollen wir möglichst schnell einen Kandidaten finden, der den Anforderungen beider Gesellschafter entspricht.“
Bis dahin wird Sportchef Florian Hinterberger die bisherigen Aufgaben von Schäfer kommissarisch übernehmen. Eine Dauerlösung ist Hinterberger aber sicherlich nicht.

Die Mannschaft, die sich zum ganzen Drumherum nur selten äußert, aber über die Unruhe in den vergangenen Monaten sicherlich nicht erfreut war, bereitet sich derweil auf das richtungsweisende Spiel am morgigen Sonntag beim 1. FC Kaiserslautern vor. Nach der guten Leistung im DFB-Pokal gegen Borussia Dortmund (0:2 nach Verlängerung), wollen die Löwen auf dem Betzenberg nun ergebnistechnisch an das 3:1 gegen Erzgebirge Aue anknüpfen und den Rückstand auf die Top-Klubs 1. FC Köln und SpVgg Greuther Fürth verkürzen.

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