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Robert Almer äußerst sich zu seiner Ausbootung bei Energie Cottbus – Abschied im Sommer wahrscheinlich

Vor seinem ersten Spiel als Cheftrainer des FC Energie Cottbus sorgte Jörg Böhme mit seiner klaren Haltung in der Torwartfrage für Aufsehen. Der vom Assistenten zum Interimscoach aufgestiegene Ex-Nationalspieler erklärte klar, dass der bisherige Ersatzkeeper Rene Renno ab sofort die Nummer eins sei und berücksichtigte Robert Almer, seines Zeichens immerhin Stammtorwart der österreichischen Nationalmannschaft nicht einmal für den Kader für das Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern, sondern setzte den erst 17 Jahre alten Fritz Pflug als Ersatzmann auf die Bank.

Almer äußerste sich zunächst nicht zu seiner Nichtberücksichtigung und kündigte ein Statement während seines Aufenthalts bei der Nationalmannschaft an, mit der der 29-Jährige am morgigen Mittwoch gegen Uruguay zu einem Freundschaftsspiel antritt. Heute hat sich Almer nun zu Wort gemeldet, aber eine Verbalattacke vermieden: „Das ist natürlich bitter, aber im Endeffekt ist es eine Entscheidung des Vereins. Das Einzige, das ich machen kann, ist im Training weiter Gas zu geben. Jeder der mich kennt weiß, dass ich im Training immer alles gebe und nie Stunk mache.“

Während Almers Nationaltrainer Marcel Koller keinen Hehl aus seinem Unverständnis über Böhmes Entscheidung machte, ließ Almer noch durchblicken, sich mit dem Gedanken an einen Wechsel zu tragen: „Es wird auf alle Fälle Gespräche geben. Dann wird man wissen, ob es weitergeht oder der Verein getrennte Wege gehen möchte.“ Letzteres ist höchstwahrscheinlich, selbst wenn der FC Energie den Abstieg in die dritte Liga noch vermeiden kann, wonach es im Moment bei sechs Punkten RÜckstand auf den Relegationsplatz aber trotz des Einstandssieges von Böhme nicht aussieht.

Bis zum Sommer will Almer aber auf jeden Fall alles für Cottbus geben, selbst wenn er nicht spielen sollte: „Ich werde mich auch in den nächsten Wochen voll reinhauen und den Verein unterstützen, damit der Klassenerhalt noch geschafft wird.“

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