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RB Leipzig will Qualität verpflichten – Coach Zorniger will keine Diven

Nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga kommen die Personalplanungen bei RB Leipzig für das erste Zweitligajahr der noch jungen Vereinsgeschichte eher schleppend voran. Nachdem die angepeilte Verpflichtung des polnischen Stürmertalents Lukasz Teodorczyk wegen des unter dem Strich zu teuren Gesamtpakets aus Ablöse und Gehalt geplatzt ist, ist weiterhin der von Red Bull Salzburg verpflichteten Stefan Hierländer der einzige Neuzugang, wenn man den sofort nach Salzburg weiterverliehenen Marcel Sabitzer von Rapid Wien einmal ausklammert.

Klar ist allerdings, dass noch Verstärkungen kommen werden und diese reichlich Qualität mitbringen sollen. In welcher Größenordnung die Verantwortlichen in Leipzig um den auch für Red Bull Salzburg zuständigen Sportdirektor Ralf Rangnick denken, verdeutlicht ein Bereich des „Kicker“, laut dem sich Leipzig mit einer Verpflichtung des ablösefreien Eric Maxim Choupo-Moting beschäftigt haben, der als WM-Teilnehmer Kameruns aber auch Anfragen des AS Rom, von Borussia Mönchengladbach und vom FC Schalke 04 vorliegen haben soll. Der 25-Jährige, der Champions League spielen möchte, dürfte indes kaum von einem Wechsel nach Leipzig überzeugt werden können.

Für Trainer Alexander Zorniger sind hochkarätige Neuzugänge indes gar nicht so wichtig, wie der Aufstiegscoach im „Kicker“ anklingen ließ: „Wir holen Spieler, die uns weiterzubringen. Aber klar ist auch: Im Moment lasse ich auf meine Truppe nichts kommen. Jener Kern, der den Aufstieg geschafft hat, erhält auch in der 2. Liga die Chance, sich zu beweisen. Das Leistungsprinzip ist unauslöschlich hier.“

Gleichzeitig betonte Zorniger, dass ein neuer Spieler auch immer charakterlich in die Mannschaft passen muss und sieht sich damit sogar auf einer anderen Linie als sein Förderer Rangnick: „In einem Punkt unterscheiden sich Ralf und ich ein bisschen. Ralf holt sich diese Qualität und baut sich daraus eine Mannschaft. Ich brauche eine Mannschaft als Grundlage und füge Mosaiksteinchen dazu. Diven verträgt mein Team nur in homöopathischen Dosen. Und ich auch.“

 

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