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RB Leipzig vor dem Spiel gegen Braunschweig trotz Personalsorgen zuversichtlich

Auf die Angriffe von Bochums Trainer Peter Neururer gegen die gesamte Struktur des Vereins reagierte man bei RB Leipzig relaxed. Trainer Alexander Zorniger konterte hintersinnig und ist zumindest bei diesem Duell der Sieger: „Wenn Herr Neururer auftritt, dann ist er ja nun auch nicht kommerzfrei. Der hat mehr Aufkleber dran, als ich in meinem Leben Autos hatte!“

Ohnehin beschäftigt sich Zorniger aber weitaus mehr mit seiner Mannschaft und den anstehenden Aufgaben denn mit Aussagen der Konkurrenz. So treffen die Roten Bullen am morgigen Samstag im Duell Aufsteiger gegen Absteiger auf Eintracht Braunschweig. Doch obwohl beide Teams vergangene Saison noch durch zwei Ligen getrennt waren, ist keineswegs Braunschweig der Favorit. Vielmehr hat sich Leipzig mit acht Punkten aus den vier ersten, gegentorlosen Spielen bislang reichlich Respekt verschafft, was eine gewisse Zuversicht vor dem Duell mit Braunschweig begründet.

Trainer Zorniger warnte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel jedoch und hob die Qualitäten der Eintracht hervor: „Zwar kommt Braunschweig als Tabellenzwölfter zu uns. Aber als Bundesliga-Absteiger besitzt die Mannschaft eine ordentliche Qualität und bleibt für mich einer der Aufstiegskandidaten.“

Personell sind die Roten Bullen im Moment arg gebeutelt, fällt doch neben den Langzeitverletzten Fabio Coltorti, Fabian Franke, Henrik Ernst und Terrence Boyd auch Clemens Fandrich nach seiner gelb-roten Karte aus dem Spiel in Frankfurt definitiv aus. Und auch Niklas Hohenender muss nach einer Stauchung der Halswirbelsäule weiterhin passen, während Lukas Klostermann bei der U19 eine Gehirnerschütterung erlitt und ausfällt. Fragezeichen stehen auch hinter Joshua Kimmich, der unter der Woche eine Prellung erlitten hat, und hinter Ante Rebic, dem eine Fersenreizung zu schaffen macht. Immerhin sind Rani Khedira, Sebastian Heidinger, Daniel Frahn und Dominik Kaiser wieder ins Training eingestiegen.

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