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RB Leipzig verneint Angebot für Emil Forsberg – FC Liverpool aber wohl interessiert

Mit fünf Toren und vier Vorlagen gehört Emil Forsberg fraglos zu den herausragenden Akteuren dieser Zweitliga-Saison und hat damit auch großen Anteil daran, dass RB Leipzig nach 19 Runden klar auf Bundesliga-Kurs liegt. Die knapp vier Millionen Euro teure Verpflichtung des schwedischen Nationalspielers vor einem Jahr hat sich inzwischen richtig ausgezahlt, zumal Forsberg seinen Marktwert enorm steigern konnte.

Längst sind auch andere Vereine auf die Leistungen des 24-Jährigen aufmerksam geworden, der in der schwedischen Nationalmannschaft zu den festen Größen zählt und sicher auch dem Kader für die EM 2016 angehören wird. Laut dem Portal „Calciomercato.com“ sollen mit Inter Mailand, dem AS Rom, dem FC Liverpool, dem FC Valencia und Leicester City mehrere Vereine aus großen europäischen Ligen interessiert sein, wobei vor allem Liverpool heiß gehandelt wird.

Geschürt wurden die Spekulationen um einen Wechsel zuletzt durch Forsbergs Berater Hasan Cetinkaya, der in schwedischen Medien Anfragen anderer Klubs bestätigte und in seinen Aussagen ein Bekenntnis zu Leipzig vermissen ließ. Vielmehr erklärte Cetinkaya, dass Forsberg natürlich bei einem der größten Klubs spielen wolle und kündigte an, sich mit den Leipziger Verantwortlichen zusammensetzen zu wollen.

Bei den Roten Bullen, die das Ganze angesichts eines Vertrages bis 2018 entspannt verfolgen können, hat sich nach Auskunft von Sportkoordinator Frank Aehlig bisher allerdings niemand gemeldet. Gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“ deutete Aehlig indes auch an, dass ihn Offerten für Forsberg oder einen anderen Leistungsträger aber nicht überraschen würden: „Wir wollen junge, entwicklungsfähige Spieler. Dass die dann bei entsprechenden Leistungen das Interesse anderer Clubs hervorrufen, ist normal.“

Dass Leipzig Forsberg im Winter ziehen lässt, ist auch im Falle einer konkreten Offerte aus Liverpool unwahrscheinlich. Schließlich ist der Klub praktisch gar nicht auf Transfereinnahmen angewiesen und wird kaum freiwillig auf einen seiner besten Spieler verzichten.

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