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RB Leipzig trennt sich von Trainer Alexander Zorninger

Der RB Leipzig stand bereits am vergangenen Wochenende nach dem Skandal-Spiel gegen Erzgebirge Aue im medialen Fokus. Nun haben die Leipziger mit der Entlassung von Trainer Alexander Zorninger erneut für einen Paukenschlag in der 2. Liga gesorgt. Wie der Verein bekannt gab, hat man sich mit sofortiger Wirkung von dem 47-jährigen getrennt.

RB Leipzig kommt derzeit nicht zur Ruhe. Nach den unschönen Geschehnissen am vergangenen Wochenende beim 0:2 gegen Erzgebirge Aue, als Aue-Fans RB-Boss Dieter Mateschitz mit Nazi-Plakaten und Spruchbändern beleidigten folgt nun der nächste Paukenschlag. Wie der gestern bekannt gab, hat man sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Alexander Zorninger getrennt. Zorninger selbst spricht eher von einem Rücktritt, weil dieser im Sommer ohnehin den Verein verlassen hätte.

Der 47-Jährige Zorniger hat Leipzig 2012 übernommen und aus der vierten Liga mit zwei Aufstiegen in Folge direkt in die 2. Bundesliga geführt. Doch zuletzt kriselte es bei RB, sowohl auf als auch neben dem Platz. Leipzig liegt derzeit in der Tabelle nur auf Rang sieben, der Rückstand auf einen Aufstiegsplatz beträgt bereits 5 Punkte.

Anfang der Woche machten bereits erste Gerüchte die Runde, dass Zorninger zum Saisonende nicht mehr auf der Trainerbank der Leipziger sitzen würde. Sportdirektor Ralf Rangnick hatte Zorniger mitgeteilt, dass im Sommer ein neuer Mann übernehmen würde. Daraufhin entschied sich Zorniger die Zusammenarbeit sofort zu beenden und wurde vom Verein freigestellt.

Er selbst äußerte sich wie folgt dazu: „Es war nach dieser intensiven und erfolgreichen Zeit nicht einfach, diese Entscheidung zu treffen. Doch aufgrund der mir gegenüber offen kommunizierten Absicht, im Sommer eine Veränderung vorzunehmen, ist es besser, jetzt sofort einen Cut zu machen“.

Nachwuchstrainer Achim Beierlorzer wird interimsweise Zorninger vertreten, Gerüchten zu Folge soll zur kommenden Saison Thomas Tuchel RB übernehmen. Dieser steht derzeit jedoch noch beim 1. FSV Mainz 05 unter Vertrag obwohl er Ende der vergangenen Saison seinen temporären Rückzug aus dem Trainergeschäft verkündet hatte.

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