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RB Leipzig plant ohne Neuzugänge – Stefan Hierländer kann gehen

RB Leipzig ist in den vergangenen Jahren auf dem Transfermarkt wahrlich nicht durch Zurückhaltung aufgefallen. Alleine in den letzten beiden Transferperioden Anfang des Jahres sowie im Sommer gaben die Roten Bullen an Ablösen rund 30 Millionen Euro aus. Doch wer nun damit rechnet, dass Sportdirektor und Trainer Ralf Rangnick auch diesmal im Januar wieder auf große Einkaufstour gehen wird, wartet wohl vergeblich auf namhafte Neuzugänge.

Denn in „Bild“ verriet Rangnick nun, dass sich im Winter voraussichtlich nicht viel tun wird: „Stand jetzt planen wir im Winter keine Neuzugänge. Ich habe Vertrauen in den Kader, wir haben eine gute Truppe zusammen.“

Nur im Falle von schweren Verletzungen oder von überraschenden Abgängen, die freilich eher nicht zu erwarten sind, soll reagiert werden. Geht hingegen ein ausgemusterter Akteur wie Stefan Hierländer, dem bereits im Sommer ein Wechsel nahe gelegt worden war, wird Leipzig darauf aller Voraussicht nach nicht mit dem Kauf eines neuen Spielers reagieren, sondern versuchen, die Lücke aus den eigenen Reihen zu schließen. Auch aus diesem Grund reist im Januar nicht nur die Profi-Mannschaft zum Trainingslager in die Türkei, sondern auch die U23 wird sich in Belek auf die Rückrunde vorbereiten. Und falls es sich einrichten lässt, würde Rangnick gerne auch noch die U19 unter die türkische Sonne mitnehmen, um während der Vorbereitung flexibel den einen oder anderen talentierten Nachwuchsmann ins Profitraining zu integrieren und auf seine Tauglichkeit hin abzuklopfen.

Die Zurückhaltung in Sachen Transfers dürfte freilich nicht allzu lange andauern. Gelingt Leipzig der angepeilte Aufstieg in die Bundesliga, darf man auf die Investitionen im Sommer schon einmal gespannt sein. Gut möglich, dass dann der eine oder andere Hochkaräter den Weg an den Cottaweg findet.

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