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RB Leipzig plant die Zukunft – Aufstieg ist kein Muss

RB Leipzig hat zwar nach neun Spieltagen erst einmal verloren, doch weil gleichzeitig nur drei Siege zu Buche stehen und von den jüngsten sechs Begegnungen sogar nur eine gewonnen wurde, hält sich die Zufriedenheit in Sachsen mit dem Abschneiden der Mannschaft von Trainer und Sportdirektor Ralf Rangnick in Grenzen.

14 Zähler bedeuten vor dem Verfolgerduell am Sonntag gegen den punktgleichen und kaum minder ambitionierten 1. FC Nürnberg lediglich Platz sechs und die angestrebten Aufstiegsränge sind bereits vier Punkte entfernt. Nichsdestotrotz behält Rangnick die Ruhe und betonte nun im „Kicker“ sogar, dass auch ein drittes Jahr in der 2. Bundesliga kein Problem darstellen würde: Natürlich ist es so, dass wir grundsätzlich ehrgeizige Ziele haben, das ist seit Gründung des Vereins der Fall. Ein Unterschied besteht allerdings schon in der internen Wahrnehmung zur externen Darstellung. Es ist keineswegs so, dass der Aufstieg Pflicht ist und alles andere eine große Enttäuschung wäre. Wir wissen ganz genau, wie stark diese Liga ist.“

Man darf freilich davon ausgehen, dass intern schon auch klar die Bundesliga das Ziel ausgegeben wurde und Rangnick mit diesen Äußerungen lediglich versucht, den enormen öffentlichen Druck von der Mannschaft zu nehmen. Allerdings ist der Fall der Fälle natürlich auch nicht auszuschließen, weshalb am gestrigen Mittwoch beim Strategietreffen mit Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz in Salzburg auch ein möglicher Etat für ein weiteres Jahr in Liga zwei besprochen wurde.

Gleichzeitig stellten die Bosse auch eine Strategie für den Aufstiegsfall zusammen, für den man von gewichtigen Investitionen ins Team ausgehen darf. Für die Winterpause hat Rangnick dagegen angekündigt, nicht viel verändern zu wollen. Letztlich hängt das meiste aber von der weiteren sportlichen Entwicklung ab. Sollte Leipzig zur Winterpause nicht unter den Top-Drei stehen, dürfte schon noch einmal richtig in Qualität investiert werden.

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