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Ralf Minge sagt ab – Trainersuche bei Dynamo Dresden geht weiter

Auch mehr als zwei Wochen nach der Entlassung von Peter Pacult und zwischenzeitlich zwei Spielen Spielen unter dem Sportlichen Leiter Steffen Menze als Interimscoach hat Dynamo Dresden noch immer keinen neuen Trainer gefunden. Vielmehr setzte es für das Tabellenschlusslicht der 2. Bundesliga nun einen empfindlichen Rückschlag.

Nach einer Sitzung des Aufsichtsrates am Montagabend, bei der eigentlich schon eine finale Entscheidung getroffen werden sollte, sickerte durch, dass Ralf Minge überraschend zum Wunschkandidaten auserkoren wurde, doch der 52-Jährige übermittelte nun am Mittwochmorgen seine Absage. Minge, der als Spieler 222 Partien für Dynamo in der DDR-Oberliga bestritten hatte und später sowohl als Co-Trainer als auch als Sportdirektor fungierte, führte in „Bild“ als Grund für seine Entscheidung an, dass in der Kürze der Zeit keine einvernehmliche Auflösung seines noch bis Juni 2014 laufenden Vertrages bei Bayer Leverkusen, wo er die zweite Mannschaft trainiert, möglich gewesen sei.

Damit geht die Trainersuche bei Dynamo weiter und die bisher als Top-Kandidaten geltenden Olaf Janßen, Ralph Hasenhüttl und Stephan Schmidt dürften wieder in den Blickpunkt rücken. Ob das Trio aber nun im Wissen nur eine B-Lösung zu sein, noch dazu bereit ist, die alles andere als einfache Aufgabe in Dresden zu übernehmen, ist fraglich. Klar ist hingegen, dass Dynamo eine zeitnahe Lösung braucht, damit der neue Trainer ausreichend Zeit hat, um die Mannschaft kennenzulernen und auf die anstehende Partie am 14. September bei Fortuna Düsseldorf vorzubereiten. Gelingt es dagegen nicht, noch in dieser Woche einen neuen Coach zu finden, hätte Dynamo wertvolle Zeit verloren, was für das Erreichen des Ziels Klassenerhalt sicherlich nicht förderlich sein dürfte.

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