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Rätselraten um Sascha Lewandowski – Union-Trainer drei Wochen lang krankgeschrieben

Kurz vor Beginn der englischen Woche mit Spielen gegen den Karlsruher SC (26.2.), bei der SpVgg Greuther Fürth (1.3.) und gegen den FSV Frankfurt (5.3.) sorgte der 1. FC Union Berlin am gestrigen Dienstag mit einer überraschenden Presseerklärung für Aufsehen. Die Eisernen teilten mit, dass Trainer Sascha Lewandowski für drei Wochen krankgeschrieben ist und dementsprechend während der englischen Woche sowie anschließend beim noch nicht genau terminierten Gastspiel beim MSV Duisburg nicht auf der Union-Bank Platz nehmen kann.

Weitere Details zur Erkrankung des 44 Jahre alten Fußball-Lehrers nannten die Eisernen nicht und auch Lewandowski selbst beließ in einem offiziellen Statement dabei, seine baldige Rückkehr anzukündigen: „Ich muss die Empfehlung meiner Ärzte akzeptieren und mich rausnehmen. Jetzt werde ich alles daran setzen, möglichst schnell wieder bei der Mannschaft zu sein.“

Voraussichtlich in den kommenden vier Spielen wird Lewandowski von seinem Co-Trainer Andre Hofschneider vertreten, der allerdings nicht in Besitz einer Fußball-Lehrer-Lizenz ist, ohne die nur eine 14-tägige Tätigkeit als Chefcoach erlaubt ist. Union hat von der DFL aber laut „Bild“ eine Ausnahmegenehmigung erhalten, damit Hofschneider die vollen drei Wochen ohne Lewandowski das Kommando führen darf.

Bereits am Freitag wird Hofschneider erstmals auf der Bank sitzen, wenn der KSC zu Gast ist an der Alten Försterei. Viele Möglichkeiten, um personell auf die 0:3-Niederlage bei RB Leipzig zu reagieren, besitzt der ehemalige Profi indes nicht, da weiterhin mindestens sieben Profis ausfallen. Der in Leipzig wegen einer Schulterverletzung fehlende Torjäger Bobby Wood steht zwar vor seiner Rückkehr, doch dafür steht ein dickes Fragezeichen hinter Eroll Zejnullahu, der über Probleme an der Syndesmose klagt.

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