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Profivertrag für Daniel Mesenhöler – Nächstes Torwarttalent beim 1. FC Köln

Bei den Weltmeisterschaften von 1982 bis 1994 stellte stets der 1. FC Köln die Nummer eins der deutschen Nationalmannschaft. Musste sich Harald „Toni Schumacher“, der heutige Vize-Präsident der Geißböcke, 1982 und 1986 noch jeweils mit dem zweiten Platz zufrieden geben, durfte Bodo Illgner 1990 den Weltpokal in den Römer Nachthimmel recken. Auch vier Jahre später stand Illgner im deutschen Tor, konnte in den USA aber das Viertelfinal-Aus der DFB-Elf nicht verhindern.

Mit Illgners Wechsel zu Real Madrid im Sommer 1996 begann dann der langsame Abstieg des FC, der sich zur Fahrstuhlmannschaft entwickelt hat und seitdem auch keinen Nationaltorhüter mehr stellte. Seit Illgner hatten die Geißböcke sogar nur noch höchstselten wirklich herausragende Schlussleute. Nun schickt sich aber Timo Horn an, an die alte Kölner Torwarttradition anzuknüpfen.

Der 20-Jährige ist einer der herausragenden Schlussleute der 2. Bundesliga und dürfte auch nach einem möglichen Aufstieg in der Bundesliga seinen Mann stehen. Horn wird allgemein so hoch geschätzt, dass schon jetzt darüber spekuliert wird, er könnte 2016 nach Ende seines Vertrages in Köln die Nachfolge von Roman Weidenfeller bei Borussia Dortmund antreten.

Für diesen Fall und den Abgang der jetzigen Nummer eins, mit der aber für den Aufstiegsfall Gespräche über eine langfristige Verlängerung angedacht sind, wäre der FC indes gerüstet, steht doch schon das nächste große Torwarttalent in den Startlöchern. Wie der Verein am heutigen Donnerstag bekannt gab, hat mit dem 18 Jahre alten Daniel Mesenhöler der aktuelle Schlussmann der deutschen U19-Nationalmannschaft seinen ersten Profivertrag über zwei Jahre unterschrieben. Der Keeper nahm bereits am Winter-Trainingslager der Profis teil und überzeugte die Verantwortlichen derart von seinen Qualitäten, dass ihm nun der Vertrag angeboten wurde. Kurzfristig wird sich Mesenhöler zwar mit Einsätzen in der zweiten Mannschaft begnügen müssen, doch auf Sicht ist dem Schlussmann einiges zuzutrauen.

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