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Planungen beim KSC auf die 3. Liga ausgerichtet

Bei zehn Punkten Rückstand ans rettende Ufer und auch auf den Relegationsplatz hilft dem Karlsruher SC im Endspurt nur noch ein Wunder. Allerdings könnten selbst fünf Siege an den verbleibenden fünf Spieltagen zu wenig sein für die Rettung. Und bei bislang erst vier Saisonsiegen fällt der Glaube daran schwer, dass die Badener am Ende plötzlich ganz groß aufdrehen.

Nüchtern betrachtet gibt es für den KSC keine Rettung mehr und das wissen natürlich auch die Verantwortlichen um Sportdirektor Oliver Kreuzer und Trainer Marc-Patrick Meister, die sich hinter den Kulissen längst mit der 3. Liga befassen. Dass der erst seit zwei Spielen amtierende Meister bleibt und mit der Mission Wiederaufstieg betraut wird, gilt indes als sicher. „Wir sind in Gesprächen und zuversichtlich, in den nächsten Tagen was vermelden zu können“, kündigte Kreuzer zumindest zwischen den Zeilen eine bevorstehende Einigung mit dem bisherigen Coach der U17 an.

Längst nicht so schnell gehen dürfte es bei der Kaderzusammenstellung, wobei aber bereits 14 Akteure auch einen für die 3. Liga gültigen Vertrag besitzen. Darunter befinden sich allerdings auch Spieler wie der aktuell in die zweite Liga Norwegens verliehene Vadim Manzon, der beim KSC keine Zukunft haben dürfte. Auf der anderen Seite ist damit zu rechnen, dass ein talentiertes Eigengewächs wie Matthias Bader Angebote mindestens aus der 2. Liga erhalten und den Verein verlassen wird.

Einige erfahrene Korsettstangen wie Torwart Dirk Orlishausen oder die Abwehrspieler Martin Stoll und Dennis Kempe dürften aber bleiben. Auch um Gaetan Krebs, dessen Vertrag endet, wird sich der KSC wohl weiter bemühen und zugleich viele Talente wie die Brüder Marcel und Marvin Mehlem automatisch näher an die erste Elf heranziehen. Die Transferperiode dürfte rund um den Wildpark auf jeden Fall sehr interessant werden.

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