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Planungen beim FSV Frankfurt stocken – Fragezeichen hinter mehreren Stammkräften

Dank sieben ungeschlagener Spiele nach der Winterpause hat sich der FSV Frankfurt schneller als erhofft und gedacht aus dem Abstiegskampf der 2. Bundesliga verabschiedet und kann bei zwölf Punkten Vorsprung auf Platz 16 schon getrost für ein weiteres Jahr in Liga zwei planen. Und die Verantwortlichen um Manager Uwe Stöver und Trainer Benno Möhlmann sind längst dabei, den Kader für die neue Saison zusammenzustellen, haben dabei aber nun gleich mehrere Rückschläge erlitten.

Während Möhlmann selbst bereits im Januar verlängert hat, anschließend auch Joan Oumari sowie Markus Ballmert länger gebunden wurden und mit Marc Hornschuh von Borussia Dortmund II der erste Neuzugang festgezurrt werden konnte, stehen gleich vier Stammkräfte womöglich vor dem Abschied.

Abwehrchef Hanno Balitsch hat schon im Winter erklärt, sich erst ein bis zwei Wochen nach Saisonende entscheiden zu wollen, wobei die Alternativen Karriereende oder Verbleib beim FSV heißen. Beim von der TSG 1899 Hoffenheim nur ausgeliehenen Vincenzo Grifo, der mit starken Leistungen auf sich aufmerksam gemacht hat, besteht wohl nur dann eine Chance, wenn Hoffenheim den Deutsch-Italiener nochmals verleihen würde.

Absagen kassierte Stöver in dieser Woche von Odise Roshi und Patric Klandt, die die unterbreiteten Angebote zur Verlängerung ausschlugen. Der albanische Nationalspieler Roshi erklärte offen, sich andere Anfragen anhören zu wollen, schloss aber einen Verbleib in Frankfurt auch nicht gänzlich aus. Bei Torhüter Klandt riecht es hingegen stark nach Abschied, nachdem in mehreren Verhandlungsrunden seit Januar keine Übereinkunft erzielt werden konnte und auch die jüngsten Gespräche am Donnerstag nicht zum Ziel führten. Der Schlussmann soll weiter einen neuen Vertrag über drei Jahre fordern, während der FSV wohl nur zwei Jahre anbietet. Das letzte Wort ist zwar auch bei Klandt noch nicht gesprochen, doch dürfte die Suche nach einem neuen Torhüter schon angelaufen sein.

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