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Personalsorgen in der Offensive bei Hannover 96

Mit den jüngsten drei Zu-Null-Siegen ist Hannover 96 vor der Länderspielpause auf den zweiten Tabellenplatz geklettert, den die Niedersachsen auch am Ende der Saison liebend gerne unterschreiben würden. Weil die Konkurrenz im Rennen um die beiden direkten Aufstiegsplätze unter anderem mit dem VfB Stuttgart und Eintracht Braunschweig aber groß ist, muss man sich in Hannover noch auf einen steinigen Weg zurück ins Oberhaus einstellen.

Dass nun ausgerechnet im Top-Spiel beim sechstplatzierten und ebenfalls sehr ambitionierten 1. FC Union Berlin gleich mehrere Offensivspieler auszufallen drohen, ist da sicherlich kein Vorteil. Sicher nicht mitwirken kann an der Alten Försterei Niclas Füllkrug, der sich am Freitag im Testspiel gegen Holstein Kiel (2:2) eine noch nicht genau diagnostizierte Verletzung an der Syndesmose zugezogen hat. Eine Zerrung ist es mindestens und sobald die Schwellung abgeklungen ist, soll eine weitere MRT-Untersuchung zeigen, ob es sich womöglich sogar um einen Riss handelt, der eine OP und eine lange Pause zur Folge hätte.

Zumindest noch ein wenig Hoffnung für Sonntag besteht derweil bei Martin Harnik, der nach überstandenem Muskelfaserriss sein Comeback gefeiert hat, nun aber an einer Wadenzerrung laboriert und deshalb in der vergangenen Woche nicht mit der Mannschaft trainierte, sondern sich auf Radfahren und Aquajogging beschränkte. Ob der Österreicher, der keinen erneuten Faserriss riskieren will, in Berlin zur Verfügung steht, wird sich wohl erst kurzfristig klären.

Erfreulich ist unterdessen, dass sich Artur Sobiech am gestrigen Montag nach Knieproblemen und einigen Tagen Trainingspause zurückgemeldet hat. Beim polnischen Mittelstürmer sieht es für Sonntag gut aus. Ebenfalls wieder dabei, allerdings in der Defensive zu Hause, ist nach abgesessener Sperre Salif Sane.

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