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Personalsorgen bei Union Berlin – Coach Lewandowski will nicht jammern

Nach dem 2:2 im ersten Spiel des Jahres beim 1. FC Kaiserslautern, wo in der Schlussphase noch ein 0:2-Rückstand aufgeholt wurde, peilt der 1. FC Union Berlin am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV 1860 München den ersten Dreier im neuen Jahr an, mit dem sich die Eisernen schon ein stattliches Polster auf die Abstiegsplätze verschaffen würden.

Die Personalsituation hat sich im Vergleich zur Vorwoche allerdings beträchtlich verschlechtert. Während bei Raffael Korte, der sich schon bei der Vorbereitung auf die Partie in Kaiserslautern verletzte, Anfang der Woche der befürchtete Kreuzbandriss bestätigt wurde, zogen sich auf dem Betzenberg auch Steven Skrzybski und Maxi Thiel Blessuren zu, die eine längere Pause zur Folge haben. Für Angreifer Skrzybski könnte die Saison aufgrund einer schweren Schulterverletzung, die eine OP unumgänglich macht, schon beendet sein und Thiel muss mit einer Muskelverletzung zumindest mehrere Wochen pausieren.

Trainer Sascha Lewandowski freut sich zwar nicht über die Ausfälle, will sich aber zumindest in der Öffentlichkeit auch nicht übermäßig beklagen: „Wir haben immer noch eine gut besetzte Mannschaft und Jammern finde ich sowieso albern.“

Bei den drei genannten Ausfällen muss es indes nicht bleiben, denn mit Eroll Zejnullahu (Leiste) und Toni Leistner (Knieprobleme) sind zwei weitere Akteure fraglich, die in Kaiserslautern noch in der Startelf standen. Benjamin Köhler steht zudem abermals nicht zur Verfügung. Dafür könnte aber Wintereinkauf Emanuel Pogatetz sein Debüt feiern. Der erfahrene Österreicher saß in Kaiserslautern 90 Minuten lang auf der Bank, nachdem er am Ende der Vorbereitung eineinhalb Wochen lang aufgrund einer Bronchitis nicht trainiert hatte. Inzwischen ist Pogatetz aber fit und könnte sowohl Leistner ersetzen als auch Christopher Trimmel verdrängen.

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