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Pavel Dotchev bleibt Trainer bei Erzgebirge Aue

Weil der FC St. Pauli heute trotz langer Überzahl gegen den VfL Bochum nicht über ein 1:1 hinausgekommen ist, überwintert der FC Erzgebirge Aue zumindest nicht als Tabellenschlusslicht. Rang 17 ist aber sicherlich nicht das, was man sich beim Aufsteiger vor der Saison vorgestellt hat, wenngleich allen Beteiligten klar war, dass es gegen den Abstieg gehen würde.

Wohl auch deshalb gibt es in Aue trotz mittlerweile acht sieglosen Spielen in Folge keine Zweifel an Trainer Pavel Dotchev, der in der Tat auch für sich reklamieren kann, die wochenlang extrem anfällige Defensive durch personelle und taktische Umstellungen stabilisiert zu haben. Beim 1. FC Kaiserslautern und gegen Fortuna Düsseldorf endeten die letzten beiden Begegnungen der Veilchen mit torlosen Unentschieden, wobei sich die Hintermannschaft im neuen 4-1-4-1 deutlich verbessert präsentierte.

Präsident Helge Leonhardt hat die Fortschritte natürlich registriert und im Anschluss an die Partie gegen Düsseldorf bei „Sky“ jegliche Trainerdiskussion direkt im Keim erstickt. Auf die Frage, ob es mit Dotchev auch nach der Winterpause weitergehe, gab es ein klares Statement vom starken Mann beim FC Erzgebirge: „Das steht außer Frage. Wir gehen die Mission Klassenerhalt gemeinsam an. Mit der Mannschaft, dem Trainer, dem Vorstand, unseren wunderbaren Fans und auch mit unseren Sponsoren. Wir müssen zusammenhalten und gnadenlos hart arbeiten.“

Bei der Mission Klassenerhalt behilflich sein soll der eine oder andere Neuzugang. Die finanziellen Mittel sind allerdings beschränkt, weshalb kreative Lösungen her müssen. Ein Thema ist beispielsweise der ehemalige Auer Stipe Vucur, der beim 1. FC Kaiserslautern seinen Stammplatz verloren hat und bereits anklingen hat lassen, zu einer Rückkehr auf Leihbasis bereit zu sein.

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