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Noch viele Baustellen im Kader des SC Paderborn – Kommen Ndjeng und Eilers?

Einen Monat nach dem Abstieg aus der Bundesliga startet der SC Paderborn am morgigen Montag in die neue Saison. Zum ersten Training kann der neue Trainer Markus Gellhaus, der die trotz des Abstieges erfolgreiche Arbeit des zum FC Schalke 04 gewechselten Andre Breitenreiter fortsetzen soll, mit Daniel Heuer Fernandes (VfL Osnabrück), Florian Ruck (TSG 1899 Hoffenheim II) und Niklas Hoheneder (RB Leipzig) die bisherigen drei Neuzugänge begrüßen.

Abgeschlossen sind die Personalplanungen beim SCP damit allerdings noch lange nicht. So sollen vor allem für das Mittelfeld und den Angriff noch neue Spieler kommen und zumindest zwei davon scheinen schon an der Angel. So hat der vom SCP umworbene Marcel Ndjeng, der bereits 2005/06 für Paderborn aktiv war, ein Angebot von Hertha BSC zur Vertragsverlängerung als Führungsspieler und Standby-Profi abgelehnt. Obwohl dem 33-Jährigen auch eine Anfrage eines anderen Zweitligisten vorliegen soll, spricht vieles für die Rückkehr Ndjengs nach Ostwestfalen.

Ein weiterer Kandidat ist Justin Eilers, der für Dynamo Dresden in der abgelaufenen Drittliga-Saison 19 Tore erzielt hat. Der 27-Jährige, der sowohl im Angriff als auch im offensiven Mittelfeld spielen kann, besitzt offenbar eine Ausstiegsklausel und kann Dresden dadurch verlassen. Ob in Richtung Paderborn, wird sich zeigen.

Ausstiegsklauseln haben indes auch einige Paderborner Akteure in ihren Arbeitspapieren, mit deren Abschied man beim SCP deshalb noch rechnen muss. So gut wie sicher ist bereits der Wechsel von Elias Kachunga zum FC Ingolstadt, der rund zwei Millionen Euro in die Kassen spülen würde. Ob auch Süleyman Koc und Mario Vrancic, die wohl noch bis Ende Juni für eine festgeschriebene Ablöse gehen können, den Verein noch verlassen, bleibt abzuwarten. Der stark an Koc interessierte Hamburger SV hat jedenfalls schon abgewunken, als Paderborn klar gemacht hat, nicht von den fixen 2,5 Millionen Euro Ablöse abweichen zu wollen.

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