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Noch immer kein neuer Sportdirektor – Planungen des TSV 1860 München weiter in der Schwebe

Nach dem 2:2 beim FC Erzgebirge Aue, das Yuya Osako mit seinem Treffer in der zweiten Minute der Nachspielzeit rettete, ist der TSV 1860 München acuh am vergangenen Wochenende beim Versuch, noch einmal ins Aufstiegsrennen einzugreifen, nicht entscheidend vorangekommen. Sieben Punkte trennen die Münchner Löwen aktuell vom Relegationsplatz, was vor dem direkten Verfolgerduell gegen den 1. FC Kaiserslautern am nächsten Sonntag einen Sieg fast zur Pflicht macht.

Parallel zum sportlichen Geschehen laufen hinter den Kulissen weiterhin Gespräche mit Kandidaten für die Nachfolge des vor mittlerweile vier Wochen beurlaubten Sportdirektors Florian Hinterberger. Klar scheint dabei, dass ohne den neuen Sportdirektor wichtige Personalfragen nicht geklärt werden können. So hängt Trainer Friedhelm Funkel, dessen auslaufender Vertrag sich nur im Falle des Aufstiegs verlängern würde, ebenso in der Schwebe wie Routinier Benjamin Lauth, der nach aktuellem Stand ab 1. Juli arbeitslos wäre.

Um bei den Planungen für die neue Saison, in der ein neuerlicher Anlauf in Richtung Bundesliga unternommen werden soll, sollte die erhoffte Aufholjagd in den nächsten Wochen misslingen, nicht zu viel Zeit zu verlieren, ist eine zeitnahe Entscheidung in der Sportdirektorfrage nötig, was auch den Verantwortlichen um Präsident Gerhard Mayrhofer klar ist. Dieser dementierte nun erneut abermals aufgekommene Spekulationen um eine Kontaktaufnahme zu Lothar Matthäus und musste eine Absage vom ehemaligen Löwen-Jugendchef Ernst Tanner hinnehmen, der lieber bei Red Bull Salzburg bleibt.

Kandidaten gibt es darüber hinaus noch einige – von Gerhard Poschner über Peter Nowak bis hin zu Ilja Kaenzig – doch der Favorit scheint mit Jens Lehmann ein ehemaliger Nationalspieler zu sein, der bislang noch keine Erfahrung im Managementbereich mitbringt. Allerdings besitzt Lehmann sowohl große Fußballkompetenz als auch hohes Ansehen, was nicht unwichtig ist, um sich im keineswegs einfachen Umfeld an der Grünwalder Straße behaupten zu können.

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