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Noch drei Trainerkandidaten bei Fortuna Düsseldorf – Wer übernimmt das Kommando?

Der Entlassung von Frank Kramer hatte letztlich den von der Verantwortlichen von Fortuna Düsseldorf erhofften Erfolg, wenngleich sich die Rheinländer mit der Entscheidung gegen den erst im Sommer verpflichteten Coach sehr schwer getan haben. Doch nachdem die beiden ersten Spiele nach Kramer beim FSV Frankfurt (2:1) und gegen Eintracht Braunschweig (1:0) gewonnen werden konnten, stellt sich die Situation der Fortuna deutlich entspannter dar, wenngleich 19 Punkte nach 17 Spielen und nur drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone gemessen an den Erwartungen natürlich immer noch kein Ruhmesblatt sind.

Als Hauptverantwortlicher für den Aufschwung gilt der bisherige Kramer-Assistent Peter Hermann, der als Interimscoach das Zepter übernommen und die Fortuna zurück in die Spur geführt hat. Obwohl die Forderung nach Hermann als Dauerlösung immer lauter wird, wird es den 63-jährigen als Cheftrainer nicht geben. „Ich schließe das aus. Mein Standpunkt ist klar, daran ändert sich nichts. Ich mache das nicht, das weiß der Verein“, betonte Hermann gegenüber der „Reviersport“ selbst, die Rolle in der ersten Reihe nicht übernehmen zu wollen.

Möglicherweise bleibt Hermann, der anschließend wieder als Co-Trainer arbeiten soll, aber bis zur Winterpause in der Verantwortung. Spätestens nach dieser soll dann aber der neue Mann die Vorbereitung auf die Restrückrunde leiten. Der Auswahlprozess scheint in jedem Fall schon weit gediehen. Laut der „Rheinischen Post“ gibt es nur noch drei Kandidaten, über die beratschlagt wird.

Als Favorit gilt weiterhin Jos Luhukay, dem aber nachgesagt wird, auf Anfragen aus der Bundesliga zu spekulieren und deshalb zu zögern. Erste Alternative soll Holger Stanislawski sein, der aktuell als Leiter eines Supermarktes tätig ist und sofort verfügbar wäre. Der dritte Kandidat ist der kürzlich bei den Stuttgarter Kickers beurlaubte Horst Steffen, bei dem die Skepsis der Verantwortlichen aber überwiegen soll.

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