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Neuer Trainer nach dem Abstieg – Wer beerbt Olaf Janßen bei Dynamo Dresden?

Ganz verdaut hat Dynamo Dresden den Abstieg in die dritte Liga, der den Verein um Jahr zurück wirft, auch drei Tage nach dem mit 2:3 gegen Arminia Bielefeld verlorenen Endspiel um den Relegationsplatz verständlicherweise noch nicht, aber dennoch bleibt dem Traditionsklub nichts anderes übrig, als die neue Saison zu planen.

Noch hat Dynamo die Lizenz für die dritte Liga zwar nicht sicher, doch weil unter anderem von Seiten der Stadt Unterstützung angekündigt wurde, ist davon auszugehen, dass die noch vorhandene Lücke im Etat geschlossen werden kann.

Daher ist es nun Aufgabe von Sportdirektor Ralf Minge, einen schlagkräftigen Kader zusammenzustellen, was bei einem Etat von selbst für Drittliga-Verhältnisse eher geringen 2,8 Millionen Euro einer Herkulesaufgabe gleichkommt, zumal nur neun Spieler aus dem Abstiegskader gültige Verträge besitzen.

Oberste Priorität hat aktuell aber die Suche nach einem neuen Trainer, dessen Vorstellungen dann auch maßgeblich in die Kaderplanung einfließen dürften. Klar ist seit dem gestrigen Dienstag, dass Olaf Janßen nach nur achtmonatige Amtszeit keine Zukunft mehr in Dresden hat. Der 47 Jahre alte Fußball-Lehrer, der mit einem Punkteschnitt von 1,04 pro Spiel den Abstieg nicht verhindern konnte, wurde bereits am Montagabend von Minge darüber informiert, dass im Zuge des Neuaufbaus auch ein neuer Trainer kommen soll.

Wer die Nachfolge von Janßen antritt und am 16. Juni den Trainingsauftakt leiten wird, ist allerdings noch völlig offen. Schon heute wollen sich aber Minge und der Aufsichtsrat treffen, um über mögliche Kandidaten zu sprechen. Erzielen alle Verantwortlichen eine Einigung, soll Minge umgehend in die Verhandlungen einsteigen und den Wunschtrainer für Dynamo gewinnen. Abgesehen von Spekulationen um Heiko Scholz sind konkrete Namen bislang noch Fehlanzeige.

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