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Neuer Trainer bei Fortuna Düsseldorf wohl erst im Winter – Oliver Reck als Interimslösung

Zwei Tage nach der Entlassung von Trainer Mike Büskens in Folge der 0:2-Niederlage am Freitagabend gegen den Karlsruher SC und eines einmal mehr nicht sichtbaren Aufwärtstrends hat bei Fortuna Düsseldorf die Suche nach einem neuen Coach längst Fahrt aufgenommen.

Allerdings deutet alles darauf hin, dass der neue Trainer erst nach der Winterpause mit der Vorbereitung auf die dann noch verbleibenden 15 Spiele der Rückründe einsteigt. Ein wesentlicher Grund dafür ist das schwere Restprogramm mit Spielen beim 1. FC Kaiserslautern und bei Energie Cottbus sowie gegen den 1. FC Köln, nach dem ein neuer Trainer im Falle des Misserfolges schon verbrannt sein könnte.

Deshalb wird die Fortuna am heutigen Montag zunächst eine Interimslösung für die verbleibenden Spiele bis zum Winter benennen. Aller Voraussicht nach handelt es sich dabei um Oliver Reck, der bereits bei Fortuna Düsseldorf Erfahrungen als Cheftrainer in der zweiten Liga sammeln konnte und bislang unter Büskens als Torwarttrainer fungierte. Zur Seite steht Reck vermutlich der bisherige Assistenztrainer Uwe Klein.

Sollte mit diesem Duo eine Siegesserie gelingen, ist zwar nicht ausgeschlossen, dass Reck und Klein zur Dauerlösung werden, doch wahrscheinlicher ist, dass im Winter ein gestandener Trainer das Kommando bei der Fortuna übernimmt. Nach Informationen der „Bild“ spielt in den internen Überlegungen beim Bundesliga-Absteiger der Name Thomas Schaaf eine große Rolle. Der 52 Jahre alte Fußball-Lehrer, der seit seinem Aus bei Werder Bremen vor einem halben Jahr ohne Verein ist, dürfte aber vermutlich höhere Ansprüche haben als einen kriselnden Zweitligisten zu übernehme. Außerdem wäre Schaaf auch in finanzieller Hinsicht sicher keine günstige Lösung und in Erwartung von mindestens einem weiteren Jahr in Liga zwei sind eher keine großen Sprünge drin.

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