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Neue Verletzungssorgen bei Fortuna Düsseldorf

Nach drei Siegen in Folge hat es Fortuna Düsseldorf am gestrigen Freitag wieder einmal erwischt. Die Rheinländer verloren vor eigenem Publikum mit 0:3 gegen Dynamo Dresden, können aber mit 19 Punkten aus den ersten zwölf Spielen dennoch ein zufriedenes Zwischenfazit ziehen, zumal Trainer Friedhelm Funkel in personeller Hinsicht wahrlich nicht vom Glück verfolgt wird.

Gegen Dresden fehlten nicht nur fünf verletzte Spieler, sondern mit Axel Bellinghausen und Kaan Ayhan auch zwei gesperrte Stammkräfte, sodass Funkel schon in einigen Bereich improvisieren musste. Doch damit nicht genug, denn schon zur Pause musste Linksverteidiger Lukas Schmitz mit Problemen am Oberschenkel in der Kabine bleiben. Bei Schmitz besteht die Hoffnung, dass die Auswechslung noch rechtzeitig erfolgte und so ein Muskelfaserriss vermieden werden konnte.

Dagegen sieht es bei Taylan Duman nicht gut aus. Der 19-Jährige, der gegen Dresden sein Profi-Debüt feierte, musste in der 61. Minute mit Verdacht auf Wadenbeinbruch vom Platz. Sowohl bei Schmitz als auch bei Duman sollen am heutigen Samstag weitere Untersuchungen Aufschluss über die Schwere der Verletzungen bringen. Gerade in Bezug auf Youngster Duman zeigte sich Coach Funkel gegenüber der „Rheinischen Post“ schon ziemlich ernüchtert: „Falls sich bei Duman der Verdacht auf einen Wadenbeinbruch bestätigen sollte, wäre das typisch für unsere Saison.“

Da nun erst einmal zwei Wochen Länderspielpause anstehen, hat man in Düsseldorf aber die Hoffnung, am 20. November beim FC St. Pauli nicht nur Bellinghausen und Ayhan wieder einsetzen zu können. Auch bei Schmitz scheint ein Einsatz im Bereich des Möglichen und die Rückkehr von Kapitän Fink, der wochenlang von Achillessehnenproblemen außer Gefecht gesetzt wurde, zeichnet sich ab.

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