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Münchner Löwen suchen nach Verstärkung – Julian Weigl weckt Interesse

Nach dem verpatzten Start mit den Niederlagen beim 1. FC Kaiserslautern (2:3) und vor allem gegen RB Leipzig (0:3) hat der mühevolle 2:1-Sieg bei Drittligist Holstein Kiel in der ersten Runde des DFB-Pokals beim TSV 1860 München erst einmal für einige, etwas ruhigere Tage gesorgt.

Dennoch ist sämtlichen Beobachtern der Pokalpartie im hohen Norden abermals nicht verborgen geblieben, dass bei den Löwen gerade im Spiel nach vorne nur wenig zusammenläuft. Einzig Rubin Okotie, der nun bereits vier Pflichtspieltore erzielt hat, verbreitet Gefahr, hängt aber auch noch sehr oft in der Luft. Nicht von ungefähr erneuerte Trainer Ricardo Moniz daher am gestrigen Montag noch einmal seinen Wunsch nach weiteren Alternativen im Offensivbereich: „Wir brauchen einen Stürmer und einen Rechtsaußen. Wir brauchen Schnelligkeit und Spieler, die ins Eins-gegen-Eins gehen können.“

Dabei hofft der niederländische Fußball-Lehrer, die gesuchten Verstärkungen so schnell wie möglich begrüßen und entsprechend rasch integrieren zu können. Bislang gibt es zwar noch keine konkrete Spur zu potentiellen Neuzugängen, doch arbeitet Sportchef Gerhard Poschner in diesen Tagen intensiv daran, dem Kader noch einmal Qualität zuzuführen.

Über Qualität verfügt fraglos auch Julian Weigl, der nach seinem nächtlichen Ausflug wie drei weitere Kollegen letzte Woche vorübergehend zur U21 verbannt, inzwischen aber wieder begnadigt wurde. Der 18-jährige Weigl trainierte allerdings am Wochenende in München und trat die Reise nach Kiel nicht mit an. Für die nächsten Spiele dürfte das Eigengewächs, das seine Kapitänsbinde aufgrund des Fehltritts abseits des Platzes schon wieder los ist, allerdings wieder eine Rolle spielen.

Und das vermutlich noch lange, besitzt Weigl doch einen Vertrag bis 2017. Dass niederländischen Medienberichten zufolge Ajax Amsterdam und Twente Enschede ein Auge auf den Youngster geworfen haben, dürfte die Löwen nicht schrecken. Sollte Weigl wechseln wollen, würde Gerüchten zufolge eine festgeschriebene Ablöse von fünf Millionen Euro fällig.

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