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MSV Duisburg hofft auf Obinna und Özbek

Am morgigen Dienstag steht der MSV Duisburg vor einer Herkulesaufgabe. Die Zebras müssen im Rückspiel der Relegation gegen die Würzburger Kickers einen 0:2-Rückstand drehen bzw. in 90 Minuten zumindest egalisieren, um in der Verlängerung oder im Elfmeterschießen die Chance auf den Klassenerhalt zu haben.

Hoffnung macht dabei sicherlich die grundsätzlich gelungene Rückrunde der Mannschaft von Trainer Ilia Gruev, die vor allem mit 19 Punkten aus den letzten elf Spielen die Relegation überhaupt möglich gemacht hat. In Würzburg allerdings lieferte Duisburg eine über weite Strecken ganz schwache Leistung ab und hatte nur einer kurze Drangphase am Ende der ersten Halbzeit, in der Kevin Wolze bei der besten Chance der Zebras am Pfosten scheiterte.

Klar ist, dass am Dienstagabend mehr kommen muss, um den Rückstand noch zu drehen, wobei insbesondere die Offensive einen Sahnetag benötigt, haben die abwehrstarken Kickers doch in 38 Spielen der 3. Liga nur 25 Gegentore zugelassen und nie mehr als zwei pro Partie. In Duisburg setzt man in diesem Zusammenhang große Hoffnungen in Victor Obinna, hinter dessen Einsatz aber noch ein Fragezeichen steht. Der in Würzburg und zuvor auch schon beim Saisonfinale gegen RB Leipzig (1:0) wegen eines Muskelfaserrisses ausgefallene Nigerianer trainiert inzwischen aber wieder mit der Mannschaft und wird, wenn es irgendwie geht, sicherlich auflaufen.

Mit Baris Özbek besteht zudem bei einem weiteren muskelverletzten Leistungsträger die Aussicht auf ein Comeback, wobei die Chancen beim zentralen Mittelfeldmann geringer sind als bei Obinna. Stammkeeper Michael Ratajczak fällt hingegen wegen seines Syndesmoserisses ebenso aus wie der gesperrte Kapitän Branimir Bajic, der sich in Würzburg die zehnte gelbe Karte eingehandelt hat.

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