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MSV Duisburg: Gino Lettieri wieder unter Druck – Erik Wille hört auf

Durch den 1:0-Erfolg vor der Länderspielpause gegen den SC Paderborn konnte Gino Lettieri zwei Wochen lang durchatmen und sich wieder ganz auf seine Arbeit als Trainer des MSV Duisburg konzentrieren anstatt ständig Fragen nach seiner Zukunft beantworten zu müssen. Ein Spiel und eine 0:1-Niederlage beim 1. FC Heidenheim später ist man beim Aufsteiger aber fast wieder in der gleichen Situation angelangt.

Erneut wird über den Trainer diskutiert, der sich in der anstehenden Partie zu Hause gegen den 1. FC Nürnberg besser keine Niederlage erlauben sollte. Falls doch, würde es für Lettieri wohl auch angesichts der misslichen Lage in der Tabelle richtig eng. Die Entscheidung über die Zukunft des Trainer liegt dabei in den Händen von Sportdirektor Ivica Grlic, der sich bislang zwar stets vor Lettieri stellte, den Coach aber natürlich auch nicht ewig schützen kann. Präsident Ingo Wald machte allerdings klar, dass in der Trainerfrage nur dann gehandelt wird, wenn Grlic zu dem Schluss kommt, dass der Mannschaft ein neuer Reiz gut täte: „Ivo muss die Situation analysieren und bewerten. Erst danach sind wir am Zug.“

Unterdessen hat sich der Kader der Zebras um einen Akteur verkleinert. Schon seit einiger Zeit hatte sich abgezeichnet, dass Erik Wille die Rückkehr auf den Fußballplatz nicht mehr schaffen würde. Nun zog der 22 Jahre alte Abwehrspieler, der im Sommer 2014 von der zweiten Mannschaft von Eintracht Frankfurt an die Wedau gekommen ist, von sich aus den Schlussstrich. Nach einer schweren Hüftverletzung ist ein Comeback nicht mehr möglich: „Ich habe alles gegeben und probiert, aber es geht einfach nicht“, so Wille, der nun nach Vereinsangaben ein Studium aufnehmen wird.

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