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Michael Liendl vor Wechsel zum TSV 1860 München – Fortuna Düsseldorf sucht neuen Zehner

Am heutigen Samstag fehlte Michael Liendl schon im Aufgebot von Fortuna Düsseldorf für die Partie gegen den SC Freiburg. Damit ist ziemlich klar, dass der österreichische Mittelfeldmann überhaupt nicht mehr im Trikot der Rheinländer zu sehen sein wird. Denn schon in den vergangenen Tagen hat sich Liendls Wechsel zum TSV 1860 München angedeutet, der nun wohl zeitnah über die Bühne gehen wird.

Der 29-Jährige, der im Januar 2014 vom Wolfsberger SC nach Düsseldorf kam und mit elf Toren sowie zwölf Vorlagen in 52 Zweitliga-Spielen durchaus ordentliche Werte vorweisen kann, wurde in seinen eineinhalb Jahren bei der Fortuna oft für sein Phlegma und mangelnde Konstanz in seinen Leistungen kritisiert. Als Zehner war Liendl zwar immer für geniale Momente gut, tauchte aber auch viel zu häufig ab. Die Versetzung auf die Doppelsechs, wo der Techniker zu Beginn der Saison den offensiveren Part spielen sollte, funktionierte ebenfalls nicht wie geplant. Dass Düsseldorf deshalb nach einem neuen Mann für das Mittelfeldzentrum Ausschau hält und mit dem nun aber zu Panathinaikos Athen gewechselten Algerier Mehdi Abeid auch konkrete Gespräche geführt hat, dürfte Liendl deutlich gemacht haben, nicht mehr die absolute Wunschbesetzung zu sein.

Weil gleichzeitig eine Verlängerung seines bis 2016 laufenden Vertrages eher als weniger wahrscheinlich galt, ist ein Wechsel zu den Löwen nicht nur wegen der Nähe zu seiner österreichischen Heimat sinnvoll. Bei den Sechzigern soll Liendl die Vakanz im Offensivzentrum schließen und für kreative Momente sorgen. Die Fortuna wird dem Vernehmen nach rund 500.000 Euro Ablöse erhalten, die in einen Ersatz investiert werden soll. Nachdem sich das Thema Abeid erledigt hat, gibt es allerdings im Moment keinen konkreten Kandidaten – zumindest nicht für die Öffentlichkeit.

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