Home > Allgemein > Michael Köllner bleibt Trainer des 1. FC Nürnberg

Michael Köllner bleibt Trainer des 1. FC Nürnberg

Was schon zu Beginn der Woche durchsickerte, ist seit dem heutigen Freitag auch offiziell: Michael Köllner bleibt Trainer des 1. FC Nürnberg und gibt seine Doppelfunktion als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums auf. Während für den Nachwuchsbereich ein neuer Chef gesucht wird, der gleichzeitig auch Köllners Job als Coach der zweiten Mannschaften übernehmen soll, unterschrieb der 47 Jahre alte Fußball-Lehrer einen neuen Vertrag als Cheftrainer, dessen Laufzeit der Verein wie seit einiger Zeit üblich nicht kommunizierte.

„Michael hat die Mannschaft in einer schwierigen Situation stabilisiert und schon in seinen ersten Wochen eine klare Handschrift erkennen lassen. Die Zuversicht und Freude, die er bei seiner Arbeit ausstrahlt und die Akribie und Leidenschaft, mit denen er die Aufgaben angeht, haben für frischen Wind gesorgt und lassen uns positiv nach vorne blicken“, fand Sportvorstand Andreas Bornemann nur lobende Worte für Köllner, der Anfang März vom entlassenen Alois Schwartz das Kommando übernahm und am vergangenen Spieltag mit einem 1:0-Sieg beim SV Sandhausen zumindest den als Minimalziel ausgegebenen Klassenerhalt perfekt machte.

Köllner, der sich die Förderung eigener Talente auf die Fahne geschrieben hat und mit dem Einbau von Spielern wie Patrick Kammerbauer, Eduard Löwen oder dem leider verletzten Dennis Lippert deutlich gemacht hat, dem eigenen Nachwuchs zu vertrauen, wird nun in Absprache mit Bornemann den Kader für die neue Saison zusammenstellen. Mit dem einen oder anderen hochkarätigen Neuzugang ist dem Club dann kommende Spielzeit durchaus eine gute Entwicklung zuzutrauen, wenn die vielen jungen Spieler weitere Fortschritte machen. Dass die 2. Bundesliga voraussichtlich schwächer wird, wenn der VfB Stuttgart und Hannover 96 durch Klubs wie den SV Darmstadt 98 oder den FC Ingolstadt ersetzt werden, sorgt rund um den Valznerweiher auch für Hoffnung auf eine erfolgreichere Saison als zuletzt und vielleicht auch auf die Rückkehr in die Bundesliga.

Über Vjeko