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Michael Frontzeck auf St. Pauli zufrieden – Vertragsgespräche im Winter geplant

Am 3. Oktober des vergangenen Jahres übernahm Michael Frontzeck nach einem Fehlstart unter dem entlassenen Andre Schubert das Kommando beim FC St. Pauli und führte den Kiez-Klub am Ende zum einigermaßen souveränen Klassenerhalt. Die nächste diffizile Aufgabe folgte für den ehemaligen Nationalspieler dann auf den Fuß, musste der Umbruch im Kader doch vorangetrieben und der Verlust von Torjäger Daniel Ginczek sowie von langjährigen Stammspielern wie Marius Ebbers oder Florian Bruns kompensiert werden.

Elf Punkte aus den ersten sieben Spielen sind in diesem Zusammenhang als sehr ordentlicher Start zu bewerten und auch mit der Transferpolitik sind Frontzeck und Sportdirektor Rachid Azzouzi vielfach richtig gelegen. St. Pauli verfügt nun über eine veranlagte Mannschaft mit vielen jungen und talentierten Spielern, denen mittelfristig weitere Entwicklungsschritte zuzutrauen sind.

Geht es nach Frontzeck, wird der 49 Jahre alte Fußball-Lehrer diese Entwicklung auch über diese Saison hinaus begleiten. In „Bild“ jedenfalls macht Frontzeck keinen Hehl daraus, sich auf St. Pauli sehr wohl zu fühlen und sich einen längeren Verbleib über das Vertragsende im Sommer 2014 hinaus vorstellen zu können: „Ich kenne den Klub seit über 30 Jahren. Der Verein hat eine tolle Entwicklung genommen. Die alten Werte werden gepflegt, gleichzeitig findet eine Weiterentwicklung statt. Im letzten Jahr konnte ich mir mein Urteil bilden. Der Klub wartet noch die sportliche Entwicklung bis zum Winter ab. Und dann wird man sehen, ob man zusammenkommt.“

Erfolgt bis zur Winterpause kein dramatischer Leistungsabfall spricht vieles dafür, dass Frontzeck ein neues Arbeitspapier erhält. Eine der Bedingungen, die der Coach an seinen Verbleib knüpft, ist allerdings, dass zugleich auch seine Assistenten bleiben dürften: „Es geht nicht nur um mich! Alle Verträge laufen aus. Ich konnte mir über das Jahr ein sehr gutes Bild von meinem Trainer-Team machen, weiß, was ich an ihnen habe und bin äußerst zufrieden mit der Zusammenarbeit“, will Frontzeck mit der bewährten Konstellation weitermachen.

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