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Mehrere Interessenten für Aues Steve Breitkreutz

Daran, dass dem FC Erzgebirge Aue im vergangenen Spieljahr der direkte Wiederaufstieg in die Bundesliga gelungen ist, hatte die mit nur 21 Gegentoren in 38 Spielen extrem starke Defensive gehörigen Anteil. Als Glücksgriff in jeglicher Hinsicht erwies sich dabei die ablösefreie Verpflichtung von Steve Breitkreutz, der zuvor bei Hertha BSC nur in der zweiten Mannschaft und damit in der Regionalliga aktiv war.

In Aue schwang sich der Innenverteidiger zu einem herausragenden Drittliga-Spieler auf, der nicht nur defensiv den Laden zusammenhielt, sondern bei seinen 36 Einsätzen auch noch fünf Treffer verbuchen konnte. In der 2. Bundesliga ist Breitkreutz weiter gesetzt und ließ gemeinsam mit Julian Riedel, der Adam Susac als Breitkreutz-Partner erst einmal verdrängen konnte, in den ersten drei Pflichtspielen nur ein Gegentor zu.

Nicht ganz überraschend kommt es da, dass längst auch andere Vereine auf Breitkreutz aufmerksam geworden sind und den 24-Jährigen abwerben möchten. Neben den Bundesligisten FC Augsburg und SV Darmstadt 98 soll laut „Bild“ vor allem Hannover 96 um Breitkreutz buhlen und über Geschäftsführer Martin Bader auch schon Kontakt nach Aue aufgenommen haben.

Weil Breitkreutz nur noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison besitzt und es bislang dem Vernehmen nach ablehnt, diesen zu verlängern, steht für den FC Erzgebirge keine einfache Entscheidung an. Einerseits droht der kurzfristige Verlust eines Eckpfeilers, der sportliche sicher eine Schwächung darstellen würde, doch dafür besteht die Aussicht auf eine Ablöse im Bereich von einer Million Euro, wohingegen in einem Jahr der ablösefreie Abgang des Leistungsträgers möglich wäre. Es sieht letztlich so aus, als würde Aue einem Verkauf zustimmen, wenn die Ablösevorstellungen erfüllt werden.

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