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Matthias Henn und Seung-Woo Ryu als Gewinner bei Eintracht Braunschweig

Nach arg durchwachsenem Start mit mehr Tiefen als Höhen und aufkommender Unruhe im Umfeld scheint Eintracht Braunschweig mit einiger Verspätung wieder in der 2. Bundesliga angekommen zu sein und die Trendwende geschafft zu haben. Initialzündung könnte dabei wie von Trainer Torsten Lieberknecht schon kurz nach Spielschluss prophezeit das 2:2 gegen die SpVgg Greuther Fürth gewesen sein, als es in der Schlussphase gelang, einen 0:2-Rückstand aufzuholen und zumindest noch einen Punkt zu retten.

Daraufhin gelang mit dem 2:1 beim TSV 1860 München der erste Auswärtssieg seit über einem Jahr, dem im DFB-Pokal bei den Würzburger Kickers mit einem zwar mühsamen, aber verdienten 1:0 gleich der nächste folgte. Und um die Woche perfekt zu machen, besiegte die Eintracht am Sonntag den VfR Aalen mit 2:1, womit der Sprung auf Rang neun und damit in die obere Tabellenhälfte gelang.

Großen Anteil am Sieg hatte der von Bayer Leverkusen ausgeliehene Seung-Woo Ryu, der das 1:0 selbst erzielte und auch am Siegtor durch Dennis Kruppke beteiligt war. Der 20 Jahre alte Koreaner, der nach seiner Ankunft in Braunschweig mit Anpassungsschwierigkeiten zu kämpfen hatte, deutete auch darüber hinaus sein Potential an. Trainer Lieberknecht zeigte sich im „Kicker“ sehr zufrieden mit dem Offensivspieler und hofft nun auf den endgültigen Durchbruch: „Ich freue mich wahnsinnig für den Jungen. Sein Integrationsprozess ist in den vergangenen zwei Wochen mächtig vorangekommen. Ryu ist jetzt da.“

Innenverteidiger Matthias Henn ist dagegen schon lange da und hat gegen Aalen wieder einmal bewiesen, dass auf ihn Verlass ist. Weil nach Saulo Decarli (Muskelfaserriss) kurzfristig mit Marcel Correia noch ein weiterer zentraler Abwehrspieler passen musste, rückte der Routinier ins Team und machte seine Sache sehr ordenlich, wie ihm Coach Lieberknecht bescheinigte: „Er hat am Anfang in die Partie reinfinden müssen, dann aber seine Aufgabe gut gelöst.“ Sind Decarli und Correia wieder fit, dürfte Henn aber dennoch ins zweite Glied zurückkehren.

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