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Marvin Stefaniak verlässt Dynamo Dresden

In die Freude über den hervorragenden Start in die neue Saison mit acht Punkten aus den ersten vier Spielen, die Rang zwei ergeben, sowie dem Erreichen der zweiten Runde im DFB-Pokal durch einen Sieg ausgerechnet gegen den verhassten Newcomer RB Leipzig hat sich bei Dynamo Dresden am heutigen Mittwoch ein dicker Wermutstropfen gemischt.

Denn wie die SGD bekannt gab, verlässt mit Marvin Stefaniak der Shooting-Star der letzten Monate den Verein in Richtung Bundesliga und läuft ab der Saison 2017/18 für den VfL Wolfsburg auf. Bis zum Ende der Saison bleibt Stefaniak, dem Anfragen auch von zahlreichen anderen Bundesligisten vorgelegen haben sollen, aber in Dresden.

Im kommenden Sommer dürfte Dynamo für den U20-Nationalspieler, der im Herbst letzten Jahres einen Vertrag bis 2020 unterschrieben hatte, eine satte Ablöse deutlich im Millionenbereich kassieren. Nachdem Stefaniak vor seinem ersten Zweitliga-Spiel in dieser Saison für fixe 1,5 Millionen Euro hätte gehen können, darf man nun davon ausgehen, dass die Ablöse ein Stück über diese Summe liegt. Offiziell haben beide Vereine bezüglich der Wechselmodalitäten aber wie üblich Stillschweigen vereinbart.

Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge ließ derweil in seinem offiziellen Statement zum Abgang Stefaniak durchblicken, dass die Vertragsverlängerung im letzten Jahr ohne gewisse Zusagen nicht möglich gewesen wäre: „Es war zentraler Bestandteil aller Gespräche, die wir mit Marvin geführt haben, dass wir ihm bei der Chance auf einen Wechsel in die Bundesliga keine Steine in den Weg legen werden.“

Gleichzeitig machte Minge deutlich, dass Stefaniak seinen Vertrag bis 2020 auch aufgrund seiner engen Verbindung zu Dynamo unterschrieben hat und es die Absicht des Offensivmannes war, dass sich sein Abschied eines Tages für den Verein richtig bezahlt macht: „Mit seinem im Oktober 2015 geschlossenen, längerfristigen Vertrag hat Marvin sichergestellt, dass Dynamo Dresden im Falle seiner weiteren positiven Entwicklung partizipiert.“

Dieser Moment ist nun schon gekommen, wobei man Stefaniak sicher lieber noch länger gehalten hätte, aber zufrieden damit sein dürfte, zumindest in dieser Saison noch auf den Standardspezialisten bauen zu können.

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