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Lukas Kübler und Manuel Riemann verlassen den SV Sandhausen

Mit den aktuellen 38 Punkten ist der SV Sandhausen rechnerisch zwar noch nicht gerettet, doch angesichts von sieben Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone sollte bei den Kurpfälzern in Sachen Klassenerhalt auch nicht mehr wirklich etwas anbrennen. Mit einem Sieg am Freitag bei RB Leipzig könnte die Mannschaft von Trainer Alois Schwartz aus eigener Kraft alles klar machen, aber auch bei einer Niederlage könnte nach diesem Wochenende der Nicht-Abstieg perfekt sein, da die fünf Teams auf den letzten Tabellenplätzen allesamt auswärts ran müssen und vor nicht einfachen Aufgaben stehen.

Auch im kommenden Jahr, dem voraussichtlich vierten in der 2. Bundesliga in Folge, wird für den SVS das oberste Ziel wieder Klassenerhalt lauten. Dabei werden zwei aktuelle Leistungsträger dann aber fehlen. Wie der Verein aus der gestrigen Pressekonferenz vor dem Spiel in Leipzig bekannt gab, haben sich Manuel Riemann und Lukas Kübler dazu entschieden, ihre auslaufenden Verträge nicht zu verlängern und im Sommer eine neue Herausforderung zu suchen.

„Es ist auch schön, wenn sich Spieler in den Fokus anderer Vereine spielen, das ist halt im Sport so, dass Verträge auslaufen“, kommentierte Trainer Schwartz den bevorstehenden Abgang nüchtern. Wohin es Schlussmann Riemann und Rechtsverteidiger Kübler zieht, ist noch offen. Riemann hat allerdings in der Vergangenheit keinen Hehl daraus gemacht, einmal in der Bundesliga spielen zu wollen und mit 28 Jahren könnte der Zeitpunkt gekommen sein.

Für den noch sechs Jahre jüngeren Kübler, der sich in der laufenden Saison vom Bankdrücker zu einem der besten Außenverteidiger der 2. Bundesliga entwickelt hat, sollen sich vor allem die SpVgg Greuther Fürth, aber auch der SV Darmstadt 98 und der SC Freiburg interessieren.

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