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Lorenz-Günther Köstner fällt aus – Fortuna Düsseldorf will mit Oliver Reck in Paderborn punkten

Zum Auftakt des 29. Spieltages gastiert Fortuna Düsseldorf beim SC Paderborn. Nach nur einem Sieg aus den bisherigen neun Spielen nach der Winterpause und zuletzt fünf sieglosen Partien in Serie ist der Traum von der Aufholjagd in Richtung Aufstiegsplätze längst ausgeträumt. Vielmehr muss die Fortuna nun vor dem Schlussspurt den Blick nach unten richten, beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone doch nur noch sieben Punkte.

In Paderborn wird allerdings nicht der erst im Winter verpflichtete Lorenz-Günther Köstner, der zwar die Abwehr stabilisiert, aber nach wie vor keine Lösung für das schwache Offensivspiel gefunden hat, in verantwortlicher Position sitzen, sondern Torwarttrainer Oliver Reck, der vor der Winterpause als Interimscoach sechs Punkte aus zwei Spielen einfuhr.

Reck ist nun erneut gefordert, weil Köstner wegen einer Nervenblockade im Nackenbereich nicht im Vollbesitz seiner Kräfte und krankgeschrieben ist. Bereits seit Anfang der Woche leitet der ehemalige Nationaltorhüter das Training, was für ihn eine Selbstverständlichkeit ist: „Wenn ich gebraucht werde, stelle ich mich natürlich zu einhundert Prozent in den Dienst der Fortuna. Wir werden nun die Mannschaft auf das schwere Spiel in Paderborn einstellen. Das gesamte Trainerteam wünscht Lorenz eine schnelle Genesung.“

Natürlich hofft Reck aber auch, im vierten Spiel unter seine Regie den dritten Dreier landen und damit das Abstiegsgespenst vertreiben zu können. Dafür holt Reck sogar seinen roten Glückspullover vom Dezember aus der Mottenkiste hervor und lässt sich auch davon nicht beirren, dass mit diesem Pullover das Derby gegen den 1. FC Köln mit 2:3 verloren ging: „Wir Trainer sind ja abergläubisch. Deshalb ziehe ich wieder meinen roten Glücks-Pulli an, der muss uns jetzt helfen! Keine Sorge – ich habe diese Köln-Flecken rausgewaschen. Der Pulli sollte jetzt wieder funktionieren!“, so der 49 Jahre alte Fußball-Lehrer, der sich vor Weihnachten berechtigte Hoffnungen auf den dauerhaften Aufstieg zum Chef machen durfte, in „Bild“.

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