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Lob für Stefan Ortega – Löwen-Coach Ricardo Moniz erst einmal aus der Schusslinie

Obwohl sich die Verantwortlichen des TSV 1860 München rund um Sportchef Gerhard Poschner schon in der vergangenen Woche merklich um Ruhe insbesondere auch mit Blick auf Trainer Ricardo Moniz bemüht hatten, war der gestrige Erfolg der Löwen am Hamburger Millerntor von enormer Bedeutung, um den schon von verschiedenen Seiten und auch innerhalb des Vereins angezählten Fußball-Lehrer aus der Schlusslinie zu nehmen.

Mit dem 2:1 beim FC St. Pauli gelang Moniz im fünften Anlauf der erste Sieg, nachdem es zuvor lediglich zu zwei Unentschieden gegen die Aufsteiger SV Darmstadt 98 und 1. FC Heidenheim gereicht hatte, während beim 1. FC Kaiserslautern und gegen RB Leipzig verloren wurde.

In „Bild“ zog der niederländische Coach denn auch ein sehr zufriedenes Fazit nach dem ersten Löwen-Sieg auf St. Pauli seit 13 Jahren: „Jetzt sieht die Tabelle schon ein bisschen lockerer aus, wenn du da unten weg bist. Ich hoffe, dass wir heute eine Serie gestartet haben. Sehr eindrucksvoll, wie wir uns bei dieser phantastischen Atmosphäre präsentiert haben“, hegt Moniz zugleich die Hoffnung, schon am kommenden Wochenende nachlegen zu können, wenn der FC Ingolstadt als überraschender Spitzenreiter zum oberbayerischen Derby in der Allianz Arena gastiert.

Großen Anteil am Erfolg auf St. Pauli hatte Torhüter Stefan Ortega, der vor der Saison eigentlich als Ersatz für Gabor Kiraly verpflichtet wurde, aber nach dem plötzlichen Abschied des Routiniers zum FC Fulham schon seinen Mann steht. „Einfach unglaublich, sehr, sehr stark“, lobte denn auch Moniz den 21 Jahre alten Schlussmann, der von Arminia Bielefeld gekommen ist.

Auf dem Platz standen mit Valdet Rama und Martin Angha auch zwei der drei kurz vor Transferschluss geholten Neuen, während die spanische Stürmerhoffnung Rodri noch nicht zum Einsatz kam, aber schon gegen Ingolstadt erstmals spielen könnte.

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