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Lob für Jakub Sylvestr – Kann Erzgebirge Aue seinen Torjäger halten?

Gemeinsam mit Mahir Saglik vom SC Paderborn führt Jakub Sylvestr mit zwölf Treffern die Torschützenliste der 2. Bundesliga an und hat sich schon allein wegen seiner guten Quote in den Mittelpunkt geschossen, wovon letztlich auch der FC Erzgebirge Aue profitiert, der nach dem 2:1-Sieg gegen den FSV Frankfurt ein Polster von acht Punkten auf die Abstiegsplätze hat.

Bei aller Freunde über die Tore von Sylvestr, der außerdem auch noch auf sechs Vorlagen kommt, wachsen im Erzgebirge auch die Bedenken, den zweifachen slowakischen Nationalstürmer womöglich nicht über diese Saison hinaus halten zu können. Zwar läuft der Vertrag des 25 Jahre alten Stürmers noch bis 2016, doch dem Vernehmen nach soll darin eine Ausstiegsklausel verankert sein, die einen Wechsel innerhalb der Vertragslaufzeit möglich macht, wenn ein anderer Verein dazu bereit ist, eine Ablöse von 1,5 Millionen Euro auf den Tisch zu legen.

Nachdem schon im Herbst 2012 Borussia Mönchengladbach als Interessent gehandelt wurde, ist davon auszugehen, dass im Sommer sicher der eine oder andere Bundesligist anklopft. Aues Trainer Falko Götz jedenfalls scheint sich innerlich schon darauf einzustellen, seinen Torjäger zu verlieren, wie seine Aussagen in „Bild“ vermuten lassen: „Wir machen uns da nichts vor. Klar hat Jakub höhere Ambitionen. Und wir haben uns als Ziel gesetzt, Spieler weiter auszubilden und davon möglicherweise finanziell profitieren. Deshalb sollten wir nicht klagen.“ Der drohende Abschied hindert Götz aber nicht daran, Sylvestr als „Stürmer, der den Unterschied machen kann“ zu loben, auch wenn solche Worte Interessenten sicherlich nicht abschrecken werden.

Der ebenso schnelle wie torgefährliche Sylvestr hält sich mit Aussagen zu seiner kurzfristigen Zukunft zwar zurück, lässt in „Bild“ aber auch durchblicken, wohin es ihn auf Sicht zieht: „Ich will einmal Bundesliga spielen.“ Dass dies mit Aue der Fall sein wird, darf bezweifelt werden.

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