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Letzte Chance für Stefan Effenberg – Vorerst kein erneuter Trainerwechsel beim SC Paderborn

Es grenzte schon an einen Offenbarungseid, was der SC Paderborn am Freitagabend bei der 0:4-Heimniederlage gegen den 1. FC Kaiserslautern ablieferte. Obwohl durchaus Chancen für das eine oder andere Tor vorhanden gewesen wären, gab es keinen Zweifel an der Berechtigung der zweiten Niederlage im zweiten Spiel des Jahres.

Der Druck auf den SCP wächst damit weiter, auch wenn ein Verfolger wie der MSV Duisburg heute gegen den Karlsruher SC ebenfalls von Pleite zu Pleite eilt. Insbesondere im Fokus steht natürlich Trainer Stefan Effenberg, dessen Einstand im Oktober mit zwei Siegen furios verlaufen ist, woraufhin aber inzwischen zehn Spiele in Folge nicht gewonnen wurden. Neben dem Aus im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund setzte es auch in der Liga bei vier Remis fünf Pleiten.

Nach dem Spiel gegen Kaiserslautern und ersten „Effe raus“-Rufen wurde über einen zweiten Trainerwechsel in Paderborn während dieser Saison spekuliert, doch allem Anschein nach erhält Effenberg noch eine Woche Schonfrist bis zum enorm wichtigen Derby bei Arminia Bielefeld. Nach einem Telefonat mit Präsident Wilfried Finke, der zuvor offen mit dem Gedanken an einen Trainerwechsel kokettierte, berichtete Effenberg auf jeden Fall, in Bielefeld auf der Bank zu sitzen. Gleichzeitig machte der 47-Jährige gegenüber dem „Kicker“ aber auch klar um seine letzte Chance zu wissen: „Ich bin mir der Situation bewusst, ich kenne die Mechanismen. Wir haben uns ganz normal unterhalten. Natürlich ist die Situation nicht einfach, aber es ist wichtig, dass man zusammenhält.“

Grundsätzlich ist Effenberg aber weiter positiv und nach eigener Aussage fest davon überzeugt, die Wende noch zu schaffen. Bleibt freilich abzuwarten, wie viele Gelegenheiten er dazu noch erhält.

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