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Leonardo bei 1860 München schon wieder Geschichte – Trainer von Ahlen überrascht

Im Sommer als erklärter Wunschspieler vom inzwischen längst entlassenen Trainer Ricardo Moniz verpflichtet, ist der Brasilianer Leonardo mittlerweile genau wie sein Förderer beim TSV 1860 München Geschichte. Nachdem sich der 31-Jährige am Sonntag nach seiner Nichtberüchsichtigung für die Partie tags zuvor beim 1. FC Union Berlin (4:1) vom Training abgemeldet hatte, machten bereits erste Spekulationen die Runde, die sich letztlich am Dienstag bestätigten.

Wie die Münchner Löwen bekannt gaben, wurde der Vertrag mit Leonardo auf Betreiben des Spielers mit sofortiger Wirkung aufgelöst. „Leonardo kam mit dem Wunsch auf uns zu und wir haben ihm entsprochen. Wir danken ihm für sein Engagement und wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute“, hielt sich Sport-Geschäftsführer Gerhard Poschner mit seinen Worten zu der Trennung eher knapp.

Trainer Markus von Ahlen äußerte sich inzwischen etwas ausführlicher gegenüber „dieblaue24.de“, hat das Thema aber nun schon abgehakt: “Darüber war ich überrascht, aber jetzt ist nicht mehr die Zeit nach hinten zu schauen. Ich wünsche Leo alles Gute. Jetzt zählt nur noch Frankfurt“, richtete von Ahlen den Blick schon auf das anstehende Duell mit dem FSV Frankfurt am Wochenende.

Zuvor hatte von Ahlen durchblicken lassen, dass Leonardo offenbar mit der ihm zugedachten Rolle nicht zufrieden war: „Leo war ein sehr guter Spieler mit seinen Qualitäten. Aber ich habe immer gesagt, ich trage die Verantwortung für die ganze Mannschaft. Ich habe ihm die Perspektiven aufgezeigt – die haben ihm aber offenbar nicht gereicht.“

Sportlich hält sich der Verlust in Grenzen. Zwar kam Leonardo bei seinen acht Einsätzen auf zwei Tore, wurde nach dem Trainerwechsel von von Ahlen aber nur noch ein einziges Mal eingewechselt.

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