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Lazarett bei Erzgebirge Aue lichtet sich – Wieder mehr Alternativen in der Defensive

Nach der letztlich verdienten 0:1-Niederlage beim 1. FC Union Berlin, der in Person von Torsten Mattuschka indes nur bei einem Freistoß eine Lücke in der Hintermannschaft der Veilchen gefunden hat, steht für den FC Erzgebirge Aue am morgigen Samstag das Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth auf dem Programm.

Obwohl der Bundesliga-Absteiger aus Franken dreimal in Folge verloren hat und Aue im eigenen Stadion vier der bisherigen sechs Spiele gewonnen hat, ist der FC Erzgebirge nicht wirklich der Favorit. Dennoch peilt die Mannschaft von Trainer Falko Götz einen Dreier an, mit der sich Aue zumindest vorerst im Mittelfeld der Tabelle etablieren würde.

Im Vergleich zum Spiel in Berlin hat Trainer Götz wieder mehr Alternativen in der Defensive, da neben Linksverteidiger Nils Miatke nach abgesessener Gelbsperre auch Thomas Paulus für die Innenverteidigung wieder parat steht. Beide dürften denn auch von Beginn an auflaufen, wohingegen dem ebenfalls wieder fitten Ivan Gonzalez zunächst wohl nur ein Platz auf der Bank bleibt. Nachdem zuletzt Youngster Dominic Rau und der eigentlich auf der rechten Abwehrseite benötigte Kapitän Rene Klingbeil die Innenverteidigung bildeten, hat Götz nun gleich mehrere Optionen, zumal auch Tobias Nickenig wieder gesund ist. Allerdings hat sich der etatmäßige Abwehrchef in der zweiten Mannschaft einen unnötigen Platzverweis eingehandelt und wurde mit zwei Spielen Sperre belegt.

Erfreuliches gibt es auch von Oliver Schröder, der sich vor zwei Wochen einen Kreuz- und Innenbandriss zugezogen hat. Wie sich bei der Operation am Dienstag herausstellte, musste das Kreuzband nicht operativ versorgt werden, sodass der 33 Jahre alte Mittelfeldspieler anstatt sechs Monate nur acht Wochen ausfallen und zur Vorbereitung auf die Rückrunde wieder eingreifen dürfte.

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