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Lasse Sobiech bleibt, aber St. Pauli bangt um Choi und Halstenberg

Mit Nachwuchskeeper Svend Brodersen aus der eigenen U19 und dem vom FC Arsenal zuletzt an Twente Enschede verliehenen Japaner Ryo Miyaichi konnte der FC St. Pauli beim gestrigen Trainingsauftakt lediglich zwei neue Gesichter präsentieren, die allerdings ohnehin schnell in den Hintergrund rückten.

Denn für die meiste Aufmerksamkeit sorgte die Anwesenheit von Lasse Sobiech, der in der abgelaufenen Saison vom Hamburger SV ausgeliehen war und dessen Weiterverpflichtung aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen als eher unwahrscheinlich galt. Doch wie Sportchef Thomas Meggle im Anschluss an die erste Einheit mitteilen konnte, steht dem Verbleib des 24 Jahre alten Innenverteidigers nicht mehr viel im Weg: „Wir sind uns mit Lasse und dem HSV mündlich einig. Lasse wird bei uns in Kürze einen Vertrag unterschreiben. Lasse hat in den beiden Jahren beim FC St. Pauli seine Qualität und Mentalität unter Beweis gestellt. Er zählt zu den besten Innenverteidigern der Liga und wird eine wichtige Säule in unserem Spiel sein.“

Während Sobiech also bleibt, teilte Meggle auch die bevorstehende Trennung von Christopher Nöthe mit. Der Angreifer, der in zwei Jahren am Millerntor nur selten überzeugen konnte, wird seinen Vertrag vorzeitig auflösen. Der letzte Abgang könnte Nöthe indes nicht bleiben, denn aktuell muss man beim Kiez-Klub fürchten, dass noch zwei Spieler von Bord gehen, die als Hoffnungsträger für die Zukunft gelten.

So ist das Interesse anderer Vereine wie Hannover 96 und Celtic Glasgow an Linksverteidiger Marcel Halstenberg inzwischen hinlänglich bekannt und Trainer Ewald Lienen ließ durchblicken, eine Schmerzgrenze beim 2016 ablösefreien Außenverteidiger zu haben. „Wenn ein Verein solch einen Spieler von uns haben will, muss er entsprechend in die Tasche greifen. Prio ist aber ihn zu halten.“

Durchgesickert ist am Montag schließlich auch noch, dass sich Bayer Leverkusen um Youngster Kyoung-Rok Choi bemüht, der zwar erst drei Zweitliga-Spiele absolviert hat, dabei aber einen starken Eindruck hinterließ. Auch der 20-jährige Koreaner besitzt nur noch einen Vertrag bis 2016, sodass St. Pauli eine knifflige Entscheidung bevorsteht.

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