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KSC-Trainer Markus Kauczinski übt Kritik an seiner Offensive – Torres, Barry und Yamada im Fokus

Nach zwischenzeitlich sieben ungeschlagenen Spielen in Folge mit immerhin drei Siegen war im Umfeld des Karlsruher SC zumindest ein Anflug von Euphorie zu spüren und der schwache Saisonstart mit nur sechs Punkten aus den ersten sieben Partien war vergessen. Doch aktuell müssen die Badener wieder auf eine Negativserie mit drei Pleiten am Stück zurückblicken, die Trainer Markus Kauczinski vor allem deshalb fuchsen, weil alle drei Niederlagen vermeidbar gewesen wären.

Beim SV Sandhausen (1:3) sowie vor allem gegen RB Leipzig (0:1) und zuletzt bei Arminia Bielefeld (1:2) boten sich dem KSC zahlreiche Chancen zum Sieg. Gegen Leipzig vergab Dimitris Diamantakos beim Stand von 0:0 einen Elfmeter auf kläglichste Art und Weise, während es in Bielefeld verpasst wurde, nach der eigenen Führung den Sack zuzumachen.

Trainer Kauczinski machte gegenüber „abseits-ka“ keinen Hehl daraus, in der mangelnden Chancenverwertung den Hauptgrund für die schlechten Ergebnisse der letzten Wochen zu sehen: „Mich nervt das schon, wenn du die letzten beiden Spiele siehst, gut gespielt, Spielanlage super, dem Gegner wenig Chancen zugestanden und am Ende stehst mit leeren Händen da. Das nervt mich, dass wir es nicht schaffen vor dem Tor kaltschnäuziger zu werden.“

Im Blick hat der Coach dabei mit Boubacar Barry, Manuel Torres und Hiroki Yamada vor allem drei seiner offensiven Mittelfeldspieler, die in den Augen von Kauczinski vor dem gegnerischen Tor große Defizite aufweisen: „Manuel vergibt immer zu viel Möglichkeiten. Das ist ja jetzt kein neues Thema, genauso wie Hiroki nicht den riesen Schuss hat und Boubacar merkt man ja auch wenn er schießt, dass da nicht die Megakraft dahinter ist.“

Zumindest beim 19-jährigen Barry hat Kauczinski aber noch die Hoffnung, dass die Abgeklärtheit mit zunehmendem Alter zunimmt. Dann allerdings dürfte Barrys Trainer ein anderer sein, da Kauczinski ja seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängert.

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