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KSC bangt um seine Leistungsträger – Andere Angebote für Hennings und Max?

Die äußerst unglückliche Niederlage in der Relegation gegen den Hamburger SV und den dadurch verpassten Aufstieg in die Bundesliga hat man beim Karlsruher SC inzwischen zumindest halbwegs verarbeitet. Die Verantwortlichen um Sportdirektor Jens Todt und Trainer Markus Kauczinski hatten ohnehin sofort erklärt, den Blick gleich wieder nach vorne richten und einen neuen Anlauf in Richtung Oberhaus nehmen zu wollen.

Diese Ankündigung wurde in den Tagen nach der 1:2-Pleite gegen den HSV mit der Bekanntgabe der Verpflichtungen von Bjarne Thoelke (VfL Wolfsburg), Pascal Köpke (SpVgg Unterhaching) und Erwin Hoffer (Fortuna Düsseldorf) untermauert, doch seitdem ist in Sachen Neuzugänge nichts mehr passiert. Eigentlich kein Problem, da der Kader im Wesentlichen zusammen bleibt und aus dem Kreis der Stammelf nur Reinhold Yabo den Verein verlässt.

Doch nun ist offenbar nicht mehr auszuschließen, dass auch noch weitere Leistungsträger gehen. So haben sich mehrere KSC-Profis mit starken Leistungen ins Blickfeld von anderen Vereinen gespielt und könnten den persönlichen Aufstieg in die Bundesliga schaffen. Etwa Linksverteidiger Philipp Max, der vor einem Jahr vom FC Schalke 04 in den Wildpark geholt wurde und nach einer rasanten Entwicklung offenbar im Fokus des FC Augsburg steht, der sich auf der Suche nach einem Ersatz für den vermutlich für eine hohe Ablöse ins Ausland wechselnden Abdul Rahman Baba befindet. Max besitzt zwar noch einen Vertrag bis 2017, aber dennoch gibt es laut „Kicker“ zwischen allen Beteiligten schon Kontakt.

Ob das auch bei Rouwen Hennings der Fall ist, weiß man nicht. Mit dem Torschützenkönig der vergangenen Zweitliga-Saison sollen sich unterschiedlichen Medienberichten zufolge aber mit Eintracht Frankfurt und Hannover 96 gleich zwei Bundesligisten beschäftigen. Wie Max ist auch Hennings bis 2017 an den KSC gebunden, sodass die Ablöse Verhandlungssache wäre. Bei einem millionenschweren Angebot würde der KSC aber vermutlich ins Grübeln kommen.

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