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Killien Jungen verstärkt Erzgebirge Aue – Drei Verletzte kehren zurück

Das 1:2 gegen Eintracht Braunschweig nach zuvor drei Heimsiegen in Folge bedeutete vor der Länderspielpause wieder einmal einen Rückschlag für den FC Erzgebirge Aue, der allerdings in Anbetracht des kapitalen Fehlstarts von fünf Spielen in Folge ohne Niederlage dennoch gut dasteht und den Klassenerhalt klar im Visier hat.

Trainer Tomislav Stipic, unter dessen Regie die Tendenz bei den Veilchen klar nach oben zeigt, erhält während der Länderspielpause gleich vier neue Alternativen. So verpflichtete Aue am gestrigen Montag den im Oktober im Training getesteten Killien Jungen bis Sommer 2016. Der 19 Jahre alte Niederländer ist eine Alternative für den Angriff, laut Stipic‘ Aussagen in „Bild“ aber zunächst in erster Linie als Perspektivspieler gedacht: „Er wird auch bei den Profis mit trainieren. Er soll sich entwickeln und kann auch schnell mal eine Option im Zweitliga-Kader sein.“

Wieder zurück sind derweil mit Henri Anier und Solomon Okoronkwo zwei weitere Angreifer, die zuletzt verletzt pausieren mussten und nun den Konkurrenzkampf in vorderster Front deutlich anheizen. Frank Löning, der bislang mehr oder weniger konkurrenzlos war, erhält nun zum einen deutlich mehr Druck, könnte zum anderen aber auch desöfteren einen Partner an seiner Seite haben, sollte sich Coach Stipic für ein System mit zwei Spitzen entscheiden.

Ebenfalls wieder ins Training integriert wird nach langer Pause aufgrund einer Adduktorenverletzung Linksverteidiger Nils Miatke, bei dem Aues Trainer aber nichts überstürzen will: „Er kann noch nicht mit vollen Kräften gegen den Ball treten. Wir machen das in aller Ruhe. In spätestens zwei Wochen können wir auf ihn voll zurück greifen“, freut sich Stipic darauf, künftig auch auf der linken Abwehrseite eine neue Alternative zu haben.

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