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Kehrt Holger Stanislawski zum FC St. Pauli zurück?

Sechs Punkte aus den ersten 14 Spielen sind eine Bilanz, die wohl nicht viele Trainer überlebt hätten. Doch Ewald Lienen sitzt trotz dieser mageren Ausbeute auch am heutigen Freitag im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth wieder auf der Bank des FC St. Pauli, wenngleich der Druck auf den 63 Jahre alten Fußball-Lehrer stetig zunimmt und nun auch Geschäftsleiter Andreas Rettig erstmals öffentlich die Möglichkeit eines Trainerwechsels in Betracht gezogen hat.

„Wenn wir glauben, dass eine Trainer-Entlassung zu einer Verbesserung der Situation führt, dann sind wir handlungsfähig. Aber noch sehen wir es nicht so, dass dieser Zeitpunkt gekommen ist. Es gibt weder ein Ultimatum für Ewald Lienen, noch einen Freifahrtschein für ihn.“, erklärte Rettig nun gegenüber der „Hamburger Morgenpost“, was zwar nicht zwingend so zu werten ist, dass es für Lienen bei einer Niederlage und einer schwachen Leistung gegen Fürth eng werden könnte, aber durchaus so gewertet werden kann.
Als möglicher Lienen-Nachfolger macht in Hamburg bereits der Name von Holger Stanislawski die Runde, und der 47-Jährige, der als erfolgreicher Spieler und Trainer am Millerntor Kultstatus genießt, deutete nun in „Bild“ selbst vorsichtig die Möglichkeit einer Rückkehr an: „Ich habe schon immer gesagt: Wenn der Klub mal meine Unterstützung braucht, helfe ich gerne. Egal womit! Mit Rat oder Tat – und falls es hilft, verkaufe ich auch Würstchen hinter der Gegengeraden.“
Stanislawski, der seit seinem freiwilligen Aus beim 1. FC Köln im Mai 2013 ohne Trainerjob ist und stattdessen in Hamburg einen Supermarkt leitet, soll laut der „Morgenpost“ im Fall der Fälle mit Andre Trulsen seinen langjährigen Assistenten sowie auch Ex-Kapitän Fabian Boll mitbringen wollen. Noch gab es zwischen dem Verein und Stanislawski aber noch keinen Kontakt, was sich freilich bei einer Pleite gegen Fürth ändern könnte.

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