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Karlsruher SC verpflichtet Mohamed Gouaida – Leihe bis Saisonende

Wenige Tage vor Transferschluss hat der Karlsruher SC noch einmal zugeschlagen und seinen siebten Neuzugang nach Bjarne Thoelke (VfL Wolfsburg), Pascal Köpke (SpVgg Unterhaching), Erwin Hoffer (Fortuna Düsseldorf), Vadim Manzon (Strogino Moskau), Dimitris Diamantakos (Olympiakos Piräus) und Grischa Prömel (TSG 1899 Hoffenheim) an Land gezogen.

Wie der KSC inzwischen mitteilte und damit die Meldungen vom Vortag bestätigte, wechselt Mohamed Gouaida auf Leihbasis vom Hamburger SV nach Karlsruhe. Der 22 Jahre alte Tunesier, der vergangene Saison im Trikot des HSV sein Bundesliga-Debüt feierte, aber in der neuen Spielzeit nur in der zweiten Mannschaft zum Zug gekommen ist, soll in Karlsruhe Spielpraxis sammeln und anschließend nach Hamburg zurückkehren. Eine Kaufoption besitzt der KSC den bisherigen Erkenntnissen zufolge jedenfalls nicht.

In Karlsruhe ist Gouaida in erster Linie für die linke Außenbahn eingeplant, von wo dann Hiroki Yamada auf seine Lieblingsposition im Zentrum rücken kann. Der tunesische Nationalspieler, der erst 2014 aus der zweiten Mannschaft des SC Freiburg nach Hamburg gekommen ist, ist grundsätzlich aber auch als Zehner und als Rechtsaußen einsatzfähig.

Genau diese Variabilität sieht Karlsruhes Sportdirektor Jens Todt als großes Plus seines bislang letzten Neuzuganges: „Mohamed ist ein laufstarker und kreativer Spieler, der uns variabler machen wird. Wir erhoffen uns, durch ihn schwerer auszurechnen zu sein.“

Ob nach Gouaida noch ein weiterer Neuer kommt, bleibt abzuwarten. Geld wäre nach den Verkäufen von Philipp Max (FC Augsburg) und Rouwen Hennings (FC Burnley), die zusammen mehr als fünf Millionen Euro in die Kassen gespült haben, auf jeden Fall vorhanden. Ausschau hält der KSC auf jeden Fall seit Wochen nach einem offensivstarken Akteur für die Doppelsechs.

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