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Karlsruher SC ohne Stefan Mugosa nach München

Der Karlsruher SC hat mit dem 3:2-Sieg gegen Arminia Bielefeld und dem 1:1 beim VfL Bochum einen guten Start in die Rückrunde hingelegt, der die Hoffnung weckte, dass die Badener sich vielleicht sogar frühzeitig aus dem Kampf gegen den Abstieg verabschieden können.

Anteil am Teilerfolg in Bochum hatte Stefan Mugosa, der wenige Tage zuvor kurz vor Transferschluss auf Leihbasis vom TSV 1860 München kam und nach seiner Einwechslung direkt beim ersten Einsatz im neuen Trikot zum ersten Mal einnetzte. Eigentlich hätte der 24 Jahre alte Angreifer dadurch nun gute Chancen auf einen Platz in der ersten Elf, zumal Erwin Hoffer und Dimitris Diamantakos, die das Sturmduo bildeten, in Bochum keine Eigenwerbung betreiben konnten.

Allerdings tritt der KSC nun am Samstag just beim TSV 1860 München an und die Löwen haben bei den Gesprächen über die Ausleihe Mugosas Vorkehrungen getroffen, um dessen Einsatz im direkten Duell zu verhindern. Wie „Bild“ berichtet, müsste der KSC eine Million Euro berappen, sollte Mugosa in der Allianz Arena auf dem Platz stehen. Eine Summe, die den Badenern keine andere Wahl lässt als am Wochenende auf den Montenegriner zu verzichten, der dann aber danach den Kampf um einen Stammplatz wieder aufnehmen will und wird.

In München müssen es somit wohl nochmals Hoffer und Diamantakos richten, aber mit Fabian Reese und Oscar Zawada kommen für die beiden Plätze im Angriff auch zwei weitere Wintereinkäufe in Frage. Reese stand in Bochum als Rechtsaußen in der Anfangsformation, kann aber auch in der Spitze eingesetzt werden. Ebenso wie Zawada, der nach einem Kurzeinsatz gegen Bielefeld in Bochum im Kader fehlte.

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