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Karlsruher SC mit vier Last-Minute-Transfers

Lange sah es so aus, als würde sich in der Winter-Transferperiode beim Karlsruher SC nicht viel tun, ehe vergangene Woche mit Oscar Zawada ein talentierter Angreifer vom VfL Wolfsburg II in den Wildpark gelotst wurde. Zawada war indes nur der Anfang einer späten Transferoffensive, denn an den beiden letzten Tagen vor Transferschluss nahmen die Badener noch vier weitere Neue unter Vertrag.

Vom FC Schalke 04 wechselt bis zum Ende der Saison auf Leihbasis mit Fabian Reese ein weiteres Sturmtalent nach Karlsruhe. Der 19-Jährige, für den Schalke dem KSC keine Kaufoption einräumen wollte, kann sowohl in der Spitze als auch hängend dahinter und auf beiden Flügeln eingesetzt werden. Ebenfalls für den Sturm lieh der KSC Stefan Mugosa vom TSV 1860 München aus. Der zweifache Nationalspieler Montenegros kam schon in der Hinrunde bei den Löwen nicht mehr zum Zug und nachdem sich die Konkurrenz mit der Verpflichtung des Dänen Christian Gytkjaer noch einmal verschärft hat, war die Entscheidung Mugosas, München zumindest vorübergehend zu verlassen, nur logisch. In Karlsruhe hofft der Angreifer nun auf mehr Einsatzzeiten, sieht sich aber ebenfalls starker und zahlreicher Konkurrenz ausgesetzt.

Das gilt auch für Benedikt Gimber, der seit Sommer von der TSG 1899 Hoffenheim an den SV Sandhausen verliehen war, dort aber nicht eingesetzt und nun bis 2018 an den KSC weiterverliehen wurde. Der 19-Jährige kann sowohl in der Innenverteidigung als auch als Linksverteidiger spielen.

Königstransfer war derweil sicherlich die Rückkehr von Jonas Meffert, der sich im Sommer zum SC Freiburg verabschiedet hat, in der Bundesliga aber nicht Fuß fassen konnte und nun bis zum Ende der Saison auf Leihbasis wieder ins KSC-Trikot schlüpft. Der 22 Jahre alte Sechser dürfte gleich wieder eine tragende Rolle einnehmen.

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