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Karlsruher SC bangt um Hennings und Max – Abgänge weiter möglich

Zwei Wochen vor dem Start in die neue Saison hat man beim Karlsruher SC das Trauma der Relegation von Anfang Juni, als gegen den Hamburger SV Sekunden vor Schluss der Aufstieg auch aufgrund einer unglücklichen Schiedsrichter-Entscheidung doch noch verpasste wurde.

Die Chancen, dass die Badener einen neuen Anlauf in Richtung Bundesliga nehmen können, stehen indes nicht schlecht. Denn neben den Ergänzungsspielern Philipp Klingmann (SV Sandhausen) und Silvano Varnhagen (Eintracht Trier) hat mit Reinhold Yabo nur eine Stammkraft den Verein verlassen, während im Gegenzug mit Bjarne Thoelke (VfL Wolfsburg), Pascal Köpke (SpVgg Unterhaching), Erwin Hoffer (Fortuna Düsseldorf) und Vadim Manzon (Strogino Moskau) vier Neue an Land gezogen wurden, die den Kader in der Breite auf jeden Fall besser machen.

Während Thoelke den Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung weiter anheizt, hat Trainer Markus Kauczinski dank der drei neuen Angreifer Köpke, Manzon und Hoffer künftig auch in der Offensive mehr Möglichkeiten, selbst wenn Ilian Micanski wie geplant noch gehen würde. Weiterhin fest eingeplant ist derweil Rouwen Hennings, der aber natürlich mit seinen 17 Treffern in der vergangenen Saison das Interesse anderer Vereine geweckt hat. Hennings ist trotz Vertrages bis 2017 bislang ein klares Bekenntnis zum KSC schuldig geblieben und soll aktuell vor allem mit einem Wechsel ins Ausland liebäugeln, wohin der interessierte TSV 1860 München wohl kein ernsthaftes Thema ist.

Wie bei Hennings ist auch ein Verbleib von Philipp Max nicht gesichert. Um den Linksverteidiger wirbt bekanntlich der FC Augsburg, der sich allerdings mit einem ersten Angebot über 1,2 Millionen Euro Ablöse einen Korb eingehandelt hat. Die Gespräche laufen hinter den Kulissen aber weiterhin und nachdem Max öffentlich klar erklärt hat, nach Augsburg wechseln zu wollen, wäre es eine Überraschung, würde eine Einigung nicht zustande kommen.

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