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Kann der 1. FC Nürnberg Guido Burgstaller halten?

Mit sieben Toren führt Guido Burgstaller gemeinsam mit Collin Quaner (1. FC Union Berlin) die Torschützenliste der Bundesliga an und hat damit schon jetzt wieder bewiesen, einer der herausragenden Angreifer der 2. Bundesliga zu sein. Das weiß natürlich auch Burgstallers Arbeitgeber, der 1. FC Nürnberg, der dem Österreicher im Sommer einen Wechsel zum SC Freiburg verweigert hat.

Wohl als Folge dessen präsentierte sich Burgstaller in den ersten Wochen der Saison außer Form und mit einer für seine Verhältnisse schlechten Körpersprache, wovon spätestens nach vier Toren in den letzten drei Spielen und drei Nürnberger Siegen aber keine Rede mehr sein kann.

Allerdings dürfte Burgstaller mit Leistungen wie zuletzt für andere Vereine wieder zunehmend interessanter werden, was für den finanziell alles andere als auf Rosen gebetteten Club vor allem deshalb ein Problem darstellt, da der Vertrag des 27-Jährigen am Ende der Saison ausläuft. Und Burgstaller, der im Sommer kein Geheimnis daraus gemacht hat, seine Zukunft in der Bundesliga zu sehen, dürfte dann nur zu halten sein, wenn der Aufstieg gelingt.

Im Winter bietet sich damit für den FCN wohl die letzte Gelegenheit, noch eine Ablöse für den Angreifer zu erzielen. Doch obwohl der Club noch längere Zeit auf Transfererlöse angewiesen ist, um die finanziellen Lücken zu schließen, will Sportvorstand Andreas Bornemann aktuell nicht darüber nachdenken, Burgstaller im Winter ziehen zu lassen, sollte ein Angebot eingehen: „Es hat sich nichts an unserer Einstellung in Bezug auf Burgstaller geändert. Wir brauchen seine Torgefährlichkeit und deswegen sind wir bewusst das Risiko eingegangen, dass er uns womöglich ablösefrei im Sommer verlassen wird.“

Bleibt freilich abzuwarten, was passiert, wenn eine richtig lukrative Offerte kommen sollte…

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